Mwanza-Garten eröffnet Städtepartnerschaft

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Würzburg erleben

3. Juni 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Wundervolle Gartenanlage

Internationale Anerkennung erntete das Würzburger Gartenamt für eine nun wirklich außergewöhnliche Gartenanlage am Fuße der Festung. Als ein Höhepunkt der Feierlichkeiten im Jubiläum „50 Jahre Städtepartnerschaft Würzburg-Mwanza“ eröffnete am Donnerstag Oberbürgermeister Christian Schuchardt zusammen mit der angereisten Delegation um die amtierende Stadtdirektorin Hosiana Kusiga den Mwanza-Garten im Landesgartenschaugelände von 1990.

60 Tonnen Felsen

Sollte es noch den Beweis gebraucht haben, dass Städtepartnerschaften Berge versetzen können, mit der Miniatur-Ausgabe des Bismarck-Rock ist dieser nun erbracht. Aus insgesamt 60 Tonnen Felsen – gefunden in Gaubüttelbrunn – wurde eines der Wahrzeichen der Stadt am Victoria-See nachgebaut. In rund 2000 Arbeitsstunden entstand in Nachbarschaft des Riesengebirgs-Rübezahlgartens und des Schottischen Gartens eine neue Anlage, die insbesondere beim beliebten Fest „Frühling International“ viel Beachtung finden wird, wie Oberbürgermeister Schuchardt in seiner Rede betonte.

Zehn Würzburger Partnerstädte

Bis zu 10.000 Besucher kommen bei schönem Wetter zu diesem Fest der Partnerstädte und der Internationalen Gesellschaften. Zur Eröffnungsfeier war das Publikum ebenfalls sehr international und auch Gäste aus Caen und Bray begrüßten den gärtnerischen Lückenschluss in der Familie der zehn Würzburger Partnerstädte auf vier Kontinenten. Öffentlichkeitsarbeiter Elirehema Kaaya sprach für die Delegation aus Mwanza und lobte laut Pressemitteilung die Qualität der kleinen Imitation, die täuschend echt aussehe: „ Ich werde in Mwanza nachfragen müssen, ob die Felsen noch da sind.“

Aussichtsplattform

Abgerundet wird der 500 Quadratmeter große „Park im Park“ durch eine kleine Aussichtsplattform und eine passende Bepflanzung aus Gräsern, Ginster und Yucca. Das Team um Gartenamtsleiter Dieter Müller, Planerin Friederike Reiser Dobler und Gärtnermeister Stefan Metz kam bei Kosten von rund 45.000 Euro mit überschaubaren Finanzmitteln aus, die von der Landesgartenschaugesellschaft übernommen werden. Das dürfte auch die Stadtratsmitglieder Barbara Lehrieder und Benita Stolz freuen, die mit ihrem Antrag den großen Stein ins Rollen brachten.

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

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