Neuen Lebensgefährten der Frau mit Pkw angefahren

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6. Juni 2016

Symbolbild Schweinfurt
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Absichtlich mit seinem Auto angefahren

Grafenrheinfeld. Wegen gefährlicher Eingriffe in den Straßenverkehr, gefährlicher Körperverletzung, Nötigung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollzugsbeamte wird seit dem Sonntagnachmittag gegen einen 51-jährigen Landkreisbewohner ermittelt.

Nach einer vorausgegangen verbalen Auseinandersetzung mit dem neuen Lebensgefährten seiner ehemaligen Ehefrau hat er diesen absichtlich mit seinem Auto angefahren. Bei seiner späteren Festnahme leistete er erheblichen Widerstand. Wegen Eigen- und Fremdgefährlichkeit erfolgte nach dem Abschluss der Sachbearbeitung eine Einweisung ins Bezirkskrankenhaus Werneck.

Widerstandshandlungen bei der Festnahme

Gegen 18.15 Uhr brachte der spätere Beschuldigte nach dem Ende der festgelegten Besuchszeit seinen 8-jährigen Sohn zu seiner Mutter nach Grafenrheinfeld zurück. Bei der Rückgabe erfolgte zunächst eine Beleidigung in Richtung des neuen Lebensgefährten.

Danach setzte sich der 51-Jährige in seinen roten Volvo und fuhr seiner Ex-Frau, deren Lebensgefährten und dem Sohn, die sich zu Fuß von der Szenerie wegbegaben, in einem Abstand von rund 30 Zentimeter eine Zeitlang hinterher. Auf einmal hielt er an und fing zu hupen an. Er hätte genügend Platz gehabt, um an der Personengruppe vorbeizufahren.

In die Beine gefahren

Plötzlich gab er Gas und fuhr dem 52-jährigen Lebensgefährten von hinten gegen die Beine. Danach ergriff er die Flucht. Der Rettungsdienst nahm den Verletzten, mit Verdacht auf Prellungen und Stauchungen der Beine und des Brustbeins, in ein Schweinfurter Krankenhaus mit.

Rund eine halbe Stunde später konnte der Beschuldigte bei einer Bekannten in Niederwerrn ausfindig gemacht werden. Ein Alkotest bei ihm ergab 0,74 Promille. Nachdem er eine Blutentnahme und die weiteren Maßnahmen verweigerte, wurden sie nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft von einem Amtsrichter angeordnet.

Einweisung ins Bezirkskrankenhaus

Dabei leistete der Beschuldigte erheblichen Widerstand. Er war total aggressiv und uneinsichtig. Nach den Blutentnahmen und dem Antrag auf Beschlagnahme des Führerscheins an die Staatsanwaltschaft, erfolgte seine Einweisung in das Bezirkskrankenhaus.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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