„So sieht die Zukunft moderner Feuerwehrschulen aus“
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Würzburg erleben
8. Juni 2016

Symbolbild Würzburg
SPD-Landtagsabgeordnete besuchen Feuerwehrschule
WÜRZBURG. Eine Wasserübungsanlage zur Bootsausbildung, eine Energiezentrale und eine neue Übungshalle. Im Zuge des Masterplans zur Modernisierung der drei staatlichen Feuerwehrschulen in Bayern wird die Würzburger Feuerwehrschule in der Zellerau seit 2012 schrittweise erweitert.
In der vergangenen Woche haben die SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Paul Wengert, Stefan Schuster, Klaus Adelt, Harry Scheuenstuhl und Georg Rosenthal die staatliche Feuerwehrschule in Würzburg besucht.
„Für die Arbeit im Landtag ist es wichtig, sich selbst ein Bild vor Ort zu machen“, erklärt Wengert, Kommunal- und innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und ehemaliger OB von Augsburg.
„So sieht die Zukunft moderner Feuerwehrschulen aus“
Nachdem Schulleiter Dr. Roland Demke einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Feuerwehrschule in den letzten Jahren gegeben hat, wurde die Einrichtung von den Abgeordneten anschließend besichtigt.
„Vor allem die neue Übungshalle hat mich sehr beeindruckt. So sieht die Zukunft moderner Feuerwehrschulen aus“, befindet der ehemalige Würzburger Oberbürgermeister Georg Rosenthal.
Unter realistischen Bedingungen
Nach Fertigstellung der Halle, können hier Löschmanöver bei Bränden in Einfamilienhäusern, Hochhäusern oder Einkaufsläden unter möglichst realistischen Bedingungen praktisch geübt werden.
Der stellvertretende Leiter der Feuerwehrschule, Michael Bräuer, sieht darin einen Paradigmenwechsel: „Wir bewegen uns damit weg von einem theoretischen ‚Was wäre wenn?’ und hin zum direkten Reagieren. Das ist eine völlig andere Philosophie. Die Würzburger Feuerwehrschule ist ein Leuchtturm für die Feuerwehrausbildung in den nächsten Jahren.“
Rund 4900 Lehrgangsteilnehmer
Mit einem Zuständigkeitsgebiet von der Größe Hessens hatte die Würzburger Feuerwehrschule im letzten Jahr rund 4900 Lehrgangsteilnehmer.
Demke erklärt sich die steigende Nachfrage unter anderem mit einer Veränderungen in den Strukturen der Feuerwachen: „Kommandanten bleiben heute nicht mehr 30 Jahre im Amt. Die Gesellschaft wird demokratischer, die Leute ziehen häufiger um oder treten von sich aus zurück.“
Da in Würzburg viele Lehrgänge im Bereich der Führungsausbildung angeboten werden, seien diese daher sehr beliebt.
Auf dem Foto:
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Abgeordnetenbüro Georg Rosenthal, MdL.

