Allianz für Heckel-Aquarell im Kulturspeicher
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Katharina Kraus
15. Juni 2016

Symbolbild Würzburg
Expressionist Erich Heckel
89 Jahre musste es dauern bis ein Aquarell des großen Expressionisten Erich Heckel (1883-1970) seinen Weg zurück zum Ort seiner Entstehung finden konnte. Im Jahr 1927 hielt sich der Künstler zusammen mit seiner Frau auf Einladung von Gertraud Rostosky auf ihrem Gut „Neue Welt“ auf und malte und zeichnete in dieser Zeit etliche Motive Würzburgs.
Am Mainufer entstanden
Entstanden ist dieses großformatige Blatt am Mainufer nahe der Löwenbrücke mit Blick auf die Alte Mainbrücke. In künstlerischer Freiheit hat er dabei sowohl die Heiligenfiguren weggelassen als auch den Stein weit näher an die Stadt gerückt, als er es tatsächlich ist.
Im Kulturspeicher zu sehen
Dass diese Arbeit ihren Weg „nach Hause“ finden konnte, ist dem Zusammenwirken der Sparkassenstiftung, der Stadt Würzburg und dem Freundeskreis Kulturspeicher e.V. zu verdanken. Dort, in der Städtischen Sammlung des Museum im Kulturspeicher, ist das Werk ab sofort zu besichtigen. Bei der Präsentation des Neuzugangs freuten sich Bernd Fröhlich (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainfranken Würzburg), Robert Scheller (Finanzreferent der Stadt Würzburg) und Muchtar Al Ghusain (Kulturreferent der Stadt Würzburg) mit Marlene Lauter (Direktorin des Museum im Kulturspeicher) und Dr. Nico Kirchberger (stellv. Direktor des Museum im Kulturspeicher).
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Museums im Kulturspeicher.

