5 Tipps für Würzburger Fußballmuffel

Anzeige

Katharina Kraus

16. Juni 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Ideen für fußballfreien Spaß

Wenn in Frankreich der Ball zur EM rollt, müssen Fußballmuffel nicht verzweifeln. Auch wenn es den Anschein hat dass sich im Moment alles nur um das runde Leder dreht und nichts mehr anderes im Fernseher läuft, gibt es doch noch Hoffnung. Denn Würzburg hält für all diejenigen, die nicht so fußballinteressiert sind, zahlreiche garantiert fußballfreie Alternativen parat. Wir haben ein paar für Euch ausgewählt. Vielleicht hab ihr ja selbst noch ein paar Tipps! Wir sind gespannt!

Bühne statt Stadion

Wie wäre es mal mit einem Besuch im Mainfranken Theater? Die Vorstellungen sind garantiert fußballfrei! Zur Zeit stehen mehrere tolle Produktionen auf dem Spielplan. Der Jugendclub des Theaters, Enter Stage – Play, beschäftigt sich in seinem Stück „armdranbeinab“ mit dem Begriff „Armut“. Ob wirtschaftliche, soziale oder geistige Armut, die Entdeckungsreise führt zu Pfandsammlern und bettelnden Senioren, durch Doku-Soaps und Billig-Läden. Mit selbstentwickelten Szenen, Liedern und Performances entwerfen die Jugendlichen ihren eigenen Begriff von Armut.

Wer es gerne etwas fetziger haben möchte, sollte sich das Musiktheater „Der Steppenwolf“ nach dem gleichnamigen Roman von Herrmann Hesse nicht entgehen lassen. Auch einen Klassiker könnt ihr Euch auf der Theaterbühne die nächsten Tage anschauen: Shakespeares „Romeo und Julia“. Die Liebesgeschichte dürfte ja jedem zumindest vom Hörensagen her bekannt sein, jetzt könnt ihr das Schauspiel sogar live erleben. Das gesamte Programm gibt es auf der Homepage des Mainfranken Theaters.

Sport machen statt Sport schauen

Nutzt die Zeit, in der Eure Freunde mit Bier und Chips vor dem Fernsehgerät hängen, um selbst Sport zu treiben. Wenn Euch Fußballschauen zu langweilig ist, dann werdet aktiv und macht etwas für Körper und Geist. In den Fitnessstudios wird kaum etwas los sein und Ihr könnt Euch in Ruhe Euren Übungen hingeben – ohne beobachtende Blicke. Selbst nach Feierabend bekommt Ihr einen Platz an den Geräten, denn meist heißt es um 18 Uhr und 21 Uhr Anpfiff in Frankreich. Auch beim Outdoor-Sport werdet ihr nicht so vielen Leuten über den Weg laufen. Das heißt ihr könnt Euch im Park ganz entspannt den Yogaübungen widmen oder einfach eine Runde Laufen gehen. Extra-Tipp: Die Tanzwütigen unter Euch können jeden Mittwoch und Freitag am Stadtstrand ab 19 Uhr die Hüften zu den besten Salsa-Rhythmen schwingen.

Kunst und Kultur statt Fankultur

Ihr denkt jetzt bestimmt „Oh nein, kein Museum!“ – aber falsch gedacht! Das Museum im Kulturspeicher ist echt eine tolle Alternative, um dem Fußballfieber mal zu entkommen. Hier könnt ihr nicht nur interessante Kunstwerke bewundern! Wer sich mal selbst kreativ betätigen möchte, kann zweimal im Monat donnerstags zum freien Zeichnen vorbeischauen.

Es gibt außerdem viele Aktionen rund um die Ausstellungsstücke, von Musikevents bis Gesprächen mit den Künstlern. Zur Zeit könnt ihr die Ausstellung „Niederländische Moderne. Die Sammlung Veendorp aus Groningen“ bewundern. Und was ihr auf keinen Fall verpassen solltet, sind die „WohlseinVibes“ am 25. Juni! Hier gib es Wein, Kunst und coole Beats über den Dächern Würzburgs! Tickets gib es übrigens hier.

Top Konzerte statt Fangesänge

Wi ihr ja wahrscheinlich schon mitbekommen habt, ist in Würzburg zur Zeit Mozartfest. Das Musikfestival bietet wirklich für jeden Geschmack etwas und nicht nur Klassikfans kommen auf ihre Kosten! Wenn ihr also dem Fangegröle aus dem Weg gehen wollt, seid ihr bei einem Konzert in der Residenz oder an einem der anderen Spielorte genau richtig. Wir haben Euch schon mal ein paar Highlights zusammengestellt.

Festivalaction statt Elfmeterschießen

Noch bis zum 19. Juni findet auf den Mainwiesen das Umsonst & Draussen Festival statt. Hier könnt ihr wieder eintrittsfrei tolle Bands hören und jede Menge Spaß haben. Im KunstZelt gibt es einiges zu sehen: Da ist der Österreicher Martin Steiner mit seiner gegenstandslosen Naturstrukturfotografie und der Würzburger Illustrator Christian Krank, der eher die düsteren Bereiche des Lebens zeichnet. Vervollständigt wird das Programm im KunstZelt von einer gemeinsamen Aktion von Bildhauer Johannes Hipp und Fotograf Daniel Torz. Auch Comedy ist dieses Jahr am Start, lasst Euch überraschen!

Auch das Musikprogramm ist wieder bunt gemischt. Aus Würzburg gibt es diesmal gleich fünf starke Frauenstimmen zu hören: Die beiden Liedermacherinnen Isabell Pabst & Annika Frerichs, die über Würzburgs Grenzen hinaus bekannte Lilly among Clouds, die Frontfrau von Würzburgs Folk-Band Solid Ground Simone Papke und Margerita Gonzalez, die eine Vorliebe für südamerikanische Klänge hat.

Banner2
Topmobile2