Geldbußen in Europas Großstädten

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Würzburg erleben

16. Juni 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Teurer Spaß im Ausland

Ob für den Sommerurlaub oder nur spontan ein Wochenende lang – Städtetrips in Europa werden bei jungen Deutschen immer beliebter. Auch wenn man sonst eher sparsam lebt, gibt man im Urlaub dann gerne einmal etwas mehr für gutes Essen, Shopping, Ausgehen oder kulturelle Angebote aus – und nicht für lästige Geldbußen im fremden Land. Nur wenigen Urlaubern ist bewusst, dass natürlich im Ausland andere Regelungen gelten als in Deutschland und so können schnell lästige Strafzahlungen für verschiedene Ordnungswidrigkeiten anfallen. GoEuro hat daher nun eine Liste der Verbote in europäischen Großstädten erstellt und zeigt, vor welchen teils sehr teuren Späßen man sich hüten sollte.

Alkohol in der Öffentlichkeit

So halten es die europäischen Städte beispielsweise ganz unterschiedlich mit dem Konsum alkoholischer Getränke in der Öffentlichkeit. Aus Städten wie Berlin, Wien oder Brüssel sind es Menschen gewohnt, nicht mit einer Strafe rechnen zu müssen. Anders verhält es sich jedoch in Städten wie etwa Rom oder London, wo 150 bzw. 78 Euro zu zahlen sind. Besonders hoch ist das Bußgeld hierfür jedoch in Dublin oder Madrid, wo stolze 500 bzw. sogar zwischen 100 und 600 Euro anfallen. Hier sollte man sich genau überlegen, wo man seinen Drink vor dem Feiern zu sich nimmt.

Rauchverbot

Auch das Rauchverbot wird sehr unterschiedlich bewertet: Während zum Teil nur in diversen öffentlichen Gebäuden das Rauchen verboten ist, darf in anderen Städten auch in Restaurants und Bars nicht geraucht werden. Wer aufgrund von mangelnder Information hierüber trotz allem zur Zigarette greift, der muss mit unterschiedlich hohen Bußen rechnen. Ganz besonders hoch ist diese in Dublin, wo ganze 3000 Euro entrichtet werden müssen. Auch in Lissabon, Madrid oder Rom gibt es wenig Toleranz für die Missachtung des Rauchverbots, sodass mit zwischen 30 und 750 Euro gerechnet werden muss.

Schwarzfahren

Zudem sollten Schwarzfahrer in manchen Städten besonders überdenken, ob sie nicht doch ein Ticket lösen wollen. Gerade in London, denn hier müssen bis zu 1311 Euro gezahlt werden, wenn man sich erwischen lässt. In Reykjavik hingegen fällt hierfür gar keine Strafe an, hingegen muss das Transportmittel umgehend verlassen werden, wenn kein Fahrausweis vorgezeigt werden kann. Und auch das Urinieren in der Öffentlichkeit kann zu satten Strafzahlungen führen. Etwa in Rom wird hierfür gar keine Toleranz gezeigt, denn dort müssen zwischen 5000 und 10000 Euro gezahlt werden. Wer also keine Lust darauf hat, dass der Italienurlaub zur finanziellen Katastrophe wird, der sollte sich lieber nach öffentlichen Toiletten umsehen.

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