Justizminister stellt neues Integrationsmodell vor
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Würzburg erleben
16. Juni 2016

Symbolbild Würzburg
Öffentlicher Vortrag
Am 23. Juni ist Bayerns Justizminister Winfried Bausback zu Gast an der Universität Würzburg. In seinem öffentlichen Vortrag wird er das bayerische Modell eines Rechtsbildungsunterrichts für Flüchtlinge vorstellen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
Konfrontation mit sensiblen Themen
Seit Anfang 2016 setzt sich das bayerische Justizministerium auf Initiative von Justizminister Winfried Bausback im Freistaat konsequent für einen umfassenden Rechtsbildungsunterricht für Flüchtlinge ein. Zentrales Ziel ist es, Menschen, die in anderen Kulturkreisen sozialisiert wurden, an die Werte und Rechtsvorstellungen in Deutschland heranzuführen. Eine direkte Konfrontation mit sensiblen Themen wie häusliche Gewalt und Genitalverstümmelung bleibt hierbei ganz bewusst nicht ausgespart.
Neues Integrationsmodell
In Bayern gehen bislang etwa 800 Rechtspfleger, Richter und Staatsanwälte dieser neuen Bildungsaufgabe als „Vermittler der Rechtsordnung“ ehrenamtlich nach. Was derzeit noch als Pilotprojekt an vereinzelten Schulen und Flüchtlingsunterkünften realisiert wird, soll künftig Vorbild für umfassendere Rechtsbildungsmaßnahmen sein. Im Rahmen des Vortrags wird das neue Integrationsmodell vorgestellt. Bausback kommt auf Einladung des Strafrechtlers Professor Eric Hilgendorf an die Universität Würzburg.
Am 23. Juni im Audimax
Der öffentliche Vortrag findet statt am Donnerstag, 23. Juni, im Audimax (Hörsaal 216), Neue Universität am Sanderring. Beginn ist um 18:15 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Studierende der Universität Würzburg, die an dem Projekt „Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz“ teilnehmen, können sich den Vortragsbesuch für ihr GSiK-Zertifikat anrechnen lassen.
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Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Uni Würzburg.

