Mathe-Olympiade: Würzburger Frühstudent gegen 600 Hochbegabte

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Würzburg erleben

21. Juni 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Hochbegabt & Frühstudent

Manfred Paul, Mathematik-Frühstudent an der Universität Würzburg, nimmt im Juli an der internationalen Mathematik-Olympiade in Hongkong teil. Der 17 Jahre alte Schüler des Deutschhaus-Gymnasiums misst sich dort mit etwa 600 ähnlich hochbegabten jungen Mathematikern aus 100 Ländern. An seiner Schule ist er als Mathe-Spezialist bekannt. Manfred Paul hat bereits viele vordere Plätze bei regionalen und bundesweiten Mathematik-Wettbewerben geholt. Zuletzt erreichte er bei der bundesweiten Ausscheidung in Jena einen zweiten Platz.

Die besten 6 kommen ins Team

Doch wie schafft man es überhaupt Olympia-Teilnehmer in Mathematik zu werden? „Wer erfolgreich bei der Bundes-Olympiade ist, kommt in ein Auswahlprogramm. Da schreibt man zwei Klausuren. Die 16 Besten werden zu fünf Auswahlseminaren eingeladen, am Ende werden die besten Sechs ins Team aufgenommen“, erklärt Manfred.

Vom Hausaufgabenwettbewerb zur Olympiade

Für viele kaum vorstellbar, begeistert sich der 17-jährige Würzburger schon seit Jahren für Mathematik. „Es ist mir schon immer relativ leicht gefallen, auch in der Grundschule war schon ein gewisses Interesse dar. Angefangen hat es dann am Gymnasium, in der fünften Klasse, mit der Teilnahme an einem Würzburger Hausaufgabenwettbewerb. Im Jahr darauf habe ich den bayerischen Landeswettbewerb gewonnen, als bis dato erster Sechstklässler. Da habe ich dann gemerkt, dass ich etwas erreichen kann“, erzählt er.

Unterricht vs. Wettbewerb

Für den Durchschnitts-Schüler ist der Mathe-Unterricht meist der reinste Horror. Für den Mathe-Spezialisten besteht der Unterricht aus starren Lösungswegen, die man lernt und dann anwendet. Bei Wettbewerben ginge es viel mehr darum, selbst etwas zu finden und die Frage zu klären, wie man so eine Fragestellung überhaupt angehen möchte. In der Schule steht das Ergebnis, in den Wettbewerben der Weg im Vordergrund, verrät der Mathe-Spezialist. Wenn man erstmal Vorerfahrung mit anderen Wettbewerben habe, komme man da langsam rein. Über die Zeit hat Manfred bei den verschiedenen Wettbewerben natürlich viel dazu gelernt: „Man kennt die Aufgaben und kann ähnliche Lösungsverfahren anwenden. Zudem sind die Unterlagen von zurückliegenden Wettbewerben verfügbar.“.

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Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Uni Würzburg.

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