Uni Würzburg: „Wü Like To Talk“

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Würzburg erleben

22. Juni 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

„Buntes Würzburg“

Am Zentrum für Mediendidaktik unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Gerhild Nieding wird am kommenden Montag, 27. Juni, um 20 Uhr eine Livesendung produziert und online ausgestrahlt. Die Sendung „Wü Like To Talk“ behandelt das Thema „Buntes Würzburg“ und zeigt die Stadt aus verschieden Blickwinkeln. Eingeladen sind unter anderem der Künstler Philipp Katzenberger und Muchtar Al Ghusain, Leiter des Kultur- Schul- und Sportreferates der Stadt.

Lehrkonzept

Hinter der Sendung steckt ein Lehrkonzept, das am Zentrum für Mediendidaktik (ZfM) vom wissenschaftlichen Mitarbeiter Frank Maier angewendet wird. Dabei treffen die Seminare „Videodokumentation“ und „Broadcasting“ aufeinander. In dem einen Seminar erlernen die Studierenden, wie sie Videobeiträge redaktionell erarbeiten, professionell mit der Kamera aufnehmen, ein Setting entsprechend ausleuchten, einen qualitativ hochwertigen Ton produzieren und letztlich alles in der Postproduktion zu einem Beitrag zusammenführen. Diese Beiträge legen dann den Grundstein für das Broadcasting-Seminar.

Verschiedene Fächer

Ein Team von Studierenden, die aus unterschiedlichen Fachrichtungen kommen, entwickelt hieraus in dem Seminar Broadcasting eine Livesendung. Dafür recherchieren die Studierenden, arbeiten sich in die Studioproduktion ein, erlernen die Moderation und die Besonderheiten der Gestaltung von Live-Bild- und Ton. Zum Abschluss gehen alle gemeinsam live auf Sendung.

Philipp Katzenberger

In diesem Seminar wurde laut Pressemitteilung das Online-Sendungsformat „Wü like to talk“ entwickelt. Dabei empfangen die Studierenden am Montag, 27. Juni um 20 Uhr unter anderem den Grafiker und Künstler Philipp Katzenberger und den Kulturreferenten der Stadt Würzburg, Muchtar Al Ghusain. Unter dem Oberthema „Buntes Würzburg“ diskutieren Gäste und Moderatoren, es werden verschiedene Videobeiträge eingespielt.

Eigene Produktionsfirma

Für die Sendung hat zudem eine eigene Produktionsplattform (Kramen Fair Media) ins Leben gerufen. Sie wird aktuell von den Studierenden betreut und kann genutzt werden, um die Arbeiten zu präsentieren.
„Das Ganze stellt an die Studierenden hohe Ansprüche, da sie sich auf einmal aus dem ‚geschützten‘ Rahmen der Uni heraus begeben und im Medienbereich plötzlich einer immensen Konkurrenz stellen“, sagt Frank Maier.

Selbstläufer

Maier freut sich über das Engagement der Studierenden: „Das Lehrkonzept ist ein richtiger Selbstläufer geworden, und die Eigenmotivation der Studierenden ist immens. Es ist halt doch etwas anderes, nicht nur für die sprichwörtliche Schublade zu produzieren. Toll auch, wie viel Zeit die Studierenden in die Vor- und Nachbereitung investieren, um eine entsprechende Qualität zu schaffen.“

Großer Zeitaufwand

Zur Verdeutlichung des Faktors Zeit: Allein für ein Interview wurden schon mal an einem Samstag fünf Stunden investiert, bis die nur wenige Minuten dauernde Aufnahme wie gewünscht im Kasten war. „Wir haben 36 Stunden an der Postproduktion, also Schnitt, Farbkorrektur, Tonbearbeitung, gesessen. Dann war alles so, wie wir es uns vorgestellt hatten“, sagt Emely Krimm, Studentin der Medienkommunikation.

Qualität im Fokus

„Die Qualität der Arbeiten steht ganz klar im Vordergrund. Lieber ein kleineres Projekt richtig gut durchdacht und professionell umgesetzt, als einfach irgendwas auf Masse zu produzieren“, sagt Maier. Dabei müsse man bedenken, dass in den Seminaren am ZfM Studierende aus allen Fachbereichen der Uni zusammen kommen – dies sind dann Studierende mit teilweise gar keinen Vorkenntnissen und Studierende mit schon grundlegender Erfahrung. „Hier gilt es dann, jeden an seinem aktuellen Wissensstand individuell ‚abzuholen‘. So ist es dann auch möglich, in einer so kurzen Zeit ein solches Projekt auf die Beine zu stellen.“

Livestream

Was die Studierenden erarbeitet haben, kann am 27. Juni 2016 um 20 Uhr in Form einer Livesendung angesehen werden. „Wü like to talk“ läuft unter anderem im Livestream auf einer Website der Uni.

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung der Universität Würzburg.

 

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