So schützt man sich bei heißen Temperaturen

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23. Juni 2016

Symbolbild Schweinfurt
Symbolbild Schweinfurt

Symbolbild Schweinfurt

Hitzekollaps vorbeugen

Der Sommer hat Fahrt aufgenommen und wir dürfen uns endlich über Sonnenschein und heiße Temperaturen freuen. Viele Schweinfurter verbringen jetzt die Freizeit an den Badeseen in der Region und genießen das Wetter. Doch dieser Wetterumschwung bringt auch seine Schattenseiten mit sich: einige haben bei großer Hitze mit Kreislaufproblemen und Unwohlsein zu kämpfen. Damit man z.B. beim Public Viewing auf dem Volksfestplatz in Schweinfurt nicht umkippt, sollten folgende Tipps zu Herzen genommen werden.

Trinken, trinken, trinken

Dass Trinken bei hohen Temperaturen extrem wichtig ist, weiß wohl jeder. Doch auch dabei kann einiges falsch gemacht werden: Richtiges Trinken beginnt im Sommer bereits bei der Wahl und Temperatur des Getränks. Faustregel: je weiter die Temperatur des Getränks von der eigenen Körpertemperatur entfernt ist, desto stärker muss unser Körper arbeiten, um die Differenz auszugleichen. Die Folge: Man schwitzt noch mehr als zuvor.

Lauwarme Getränke

Auch wenn man sich im Sommer häufig einen gekühlten Eistee wünscht, optimale Durstlöscher sind lauwarme Getränke. Eisgekühlte Flüssigkeiten greifen die Magensäure an. Weiterhin sollte man an heißen Tagen auf überzuckerte Getränke, wie z.B. den beliebten Eistee, verzichten. Greift besser auf Mineralwasser zurück.

Ist dem ein oder anderen Wasser zu langweilig, können auch verdünnte Saftschorlen und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees herangezogen werden. Tipp: Gebt eine Messerspitze Salz und einen Teelöffel Zucker in eine Literflasche Wasser oder Tee. Das hört sich nicht besonders lecker an, allerdings gleicht das Powergetränk den Elektrolytverlust aus. Verspürt man richtigen Durst, ist der Körper übrigens bereits ausgetrocknet. Das Durstgefühl tritt als Warnsignal des Körpers ein, wenn es ihm bereits an Flüssigkeit fehlt.

Wasserhaltige Lebensmittel

Nicht nur Getränke ermöglichen eine hohe Flüssigkeitszufuhr. Auch wasserhaltige Lebensmittel wie Melonen, Tomaten oder Gurken sind bei Temperaturen jenseits der 25-Grad-Marke zu empfehlen. Auch Radieschen und Rettich enthalten eine Menge Wasser. Hat man sich einen ordentlichen Sonnenbrand geholt, sind Nektarinen zu empfehlen. Sie enthalten viel Salizylsäure, was ein hilfreiches Mittel gegen Entzündungen ist.

Leichte Kost bevorzugen

Je schwerer das Essen, desto mehr wird die Verdauung und damit auch der Kreislauf, der durch die heißen Temperaturen ohnehin schon stärker gefordert wird, zusätzlich belastet. Das wiederum regt die Schweißproduktion des Körpers an und man schwitzt stärker. Daher greift an heißen Tagen vermehrt zu Salat, Fisch, Hähnchenfleisch oder Gemüse. Auch ein Fruchtjoghurt ist leicht und erfrischt. Generell gilt im Sommer: nicht zu kalt, nicht zu heiß und auch nicht zu stark würzen.

Sonnenstich vermeiden

Wer sich länger in der prallen Sonne aufhält, sollte auf eine Kopfbedeckung achten. Allerdings sind Hut oder Mütze keine Garantie, einem Sonnenstich zu entgehen. Selbst der größte Hut kann Euch nicht dauerhaft vor einem drohenden Hitzeschlag schützen, denn dieser wird nicht durch Sonneneinstrahlung, sondern durch Wärme ausgelöst.

Risiken beim Badespaß

Steigen die Temperaturen, suchen alle überhitzten Badefreunde Abkühlung in Schwimmbädern, in einem See rund um Schweinfurt oder im Main. Auf das Baden im Main sollten allerdings diejenigen verzichten, die nicht sonderlich gut schwimmen können. In Flüssen können unerwartete Gefahren auftauchen. Worauf man achten sollte und was erlaubt ist, hat das Wasser- und Schifffahrtsamt Schweinfurt verraten.

Zur schnellen Abkühlung verhelfen aber auch ganz kleine Tricks. Schon mal was von Eis-Latschen gehört? Hier gibt’s coole Tipps für heiße Sommertage.

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