Modemarkt in der Krise: s.Oliver Chef über Billig-Kleidung verärgert

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Würzburg erleben

27. Juni 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Schwierige Zeiten für die Modeindustrie

Schwierige Zeiten für die Modeindustrie – Seit einiger Zeit laufen die Geschäfte bekannter Modemarken schlechter als erwartet. Modeketten, die Billig-Kleidung anbieten werden beliebter, verdrängen Boutiquen in der Innenstadt und stellen die Modehersteller vor einige Herausforderungen. Laut der Süddeutschen Zeitung ist auch s.Oliver aus Rottendorf von diesem Wandel in der Modebranche betroffen.

„Primark entwertet Kleidung“

S.Oliver Chef Armin Fichtel mache dafür vor allem Billig-Modeketten wie Primark verantwortlich. Diese sorgen dafür, dass Mode immer billiger wird. Das würde die „Kleidung völlig entwerten“. Mit Nachhaltigkeit hat das nichts zu tun, bedauert Armin Fichtel im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Es gebe einfach zu viel billige Massenware. Trotzdem dürfen Angestellte bei s.Oliver tragen, was sie wollen. Also auch Billig-Mode von Primark.

Neue Strategie

Mit einer neuen Strategie möchte s.Oliver Chef Armin Fichtel jetzt frischen Wind bringen. Kleinere Läden, in denen jeweils eine einzige Marke verteten ist, soll es geben. Und zeitgemäß muss alles sein. Wir sind gespannt!

Shoppen in Würzburg

Keine Lust auf Massenware? In der Fashion Map sind Würzburgs Modeläden aufgeführt und schaffen einen Überblick über die Shopping-Möglichkeiten unserer Stadt:

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