Schweinfurter präsentieren ihre Sünden online

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Würzburg erleben

29. Juni 2016

Symbolbild Schweinfurt
Symbolbild Schweinfurt

Symbolbild Schweinfurt

Witzig oder voll daneben?

Neuerdings scheint beichten bei den jungen Leuten wieder in zu sein. Allerdings sucht man hierfür anscheinend keinen Beichtstuhl mehr auf, sondern informiert die ganze Welt über peinliche Fauxpas und kleine „Sünden“ via Facebook – natürlich anonym. Auf der Facebookseite „Schweinfurt Beichtstuhl“ berichten die reuenden User von sexuellen Beziehungen zum Freund der Mutter oder über unangenehme Überraschungen, die auf der Lehrertoilette hinterlassen wurden. Muss das die Öffentlichkeit erfahren?

Toilettengeschichten sind in

Seit Juni scheinen die Schweinfurter ihre „Sünden“ online los zu werden. Auf der Seite findet man witzige Geschichten, gepaart mit skurrilen Anekdoten, inklusive für den ein oder anderen etwas unappetitlichen Ausführungen. Die beliebtesten Themen bisher: Sexuelle Fantasien und Erlebnisse, sowie detaillierte Berichte zu verschiedensten Klogeschichten. „Ich w/23 beichte, dass ich damals meinen Exfreund in den Sch**** gebissen habe, da ich heraus gefunden habe, dass er mich betrügt. Rache tut weh“, postet eine Userin z.B. anonym.

Wahrheit oder Fake?

Ein weiterer Facebook-User beichtet, er nutze den Jogi Löw Move um herauszufinden, wann er wieder duschen müsse. Der nächste offenbart, er hätte vor dem Vortrinken um 18 Uhr bereits vier Wodka und ein Bier intus. Ein Dritter gesteht seine Sammelleidenschaft bezüglich Power Ranger Figuren. Was wirklich wahr ist, bleibt auf dieser Seite, neben den „Sündern“ selbst, auch geheim. Aber egal ob die Facebookseite tatsächlich genutzt wird, um das Gewissen zu erleichtern oder als Contest-Portal für die coolsten Phantasie-Sünden: für alle, die sich gerne über Peinlichkeiten und Fehltritte anderer amüsieren, sind die Postings genau das Richtige.

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