Gefährliche Eingriffe in den Schiffsverkehr
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sophiascheder
11. Juli 2016

Symbolbild Schweinfurt
Sportboot versucht los zu machen
SCHWEINFURT. Wegen eines versuchten gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr und Sachbeschädigung ermittelt derzeit ein Beamter der Wasserschutzpolizei gegen Unbekannt.
Bei dem Vorfall, der sich in der Nacht zum Sonntag ereignet hat, ist ein geschätzter Schaden von rund 500 Euro entstanden.
Leinen los
Am Sonntagmorgen um 5.10 Uhr stellte ein Bootsbesitzer fest, dass versucht worden war, sein weißes Sportboot vom Hersteller Crescent loszumachen.
Der Eigentümer hatte es gegen Mitternacht mit Vor-, Achter- und Beileine an einem Anleger am Wehrarm bei der Fahrschule Dietz, im Bereich der Gutermann Promenade, festgemacht.
Der oder die Unbekannten machten die Leinen los, so dass das Boot lediglich nur noch durch eine sogenannte Schlosskette am Anleger festgehalten wurde.
Bootsabdeckung durchgerissen
Des Weiteren sprang jemand auf die Persenning -Bootsabdeckung-, wodurch diese mittschiffs vollständig durchriss.
Durch das widerrechtliche Betreten entstand weiterhin eine Lackabsplitterung am backbordseitigen Windfang.
Täter mit großer Schuhgröße
Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme konnte auf der Abdeckung sowie auf dem Vorschiff eine auffallend große Schuhabdruckspur, Schuhgröße 46 – 48, mit einem rauten-/quadratischen Profil, vom Täterschuh gesichert werden.
Sachdienliche Hinweise zum vorliegenden Fall werden an die Wasserschutzpolizei Schweinfurt, unter der Telefonnummer 09721/202-2250, erbeten.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

