Erneuerung von Fernwärmeleitungen

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Würzburg erleben

23. Juli 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Georg-Eydel-Straße

Vom 31. Juli 2016 bis voraussichtlich 23. September 2016 erneuert die Mainfranken Netze GmbH (MFN) in der Georg-Eydel-Straße auf einer Länge von etwa 100 Metern die Fernwärmeleitungen. Während der Baumaßnahme wird die Georg-Eydel-Straße als Einbahnstraße geführt.

Rohrleitungen erneuern

Mit Beginn der Sommerferien führen die Mainfranken Netze GmbH (MFN) Arbeiten zur Erneuerung der Fernwärmeleitungen (Heißwasservorlauf und -rücklauf) in der Georg-Eydel-Straße durch. Auf einer Länge von etwa 100 Metern vom Einmündungsbereich Weißenburgstraße bis auf Höhe der Polizeiinspektion West werden dort die bestehenden Rohrleitungen erneuert.

Fahrtrichtung

Da die neue Leitungstrasse überwiegend im Fahrbahnbereich liegt, ist es notwendig, die Georg-Eydel-Straße während der kompletten Bauzeit als Einbahnstraße zu führen. Die Fahrtrichtung erfolgt hierbei vom Neunerplatz in Richtung Brücke der Deutschen Einheit.

Tief- und Rohrbauarbeiten

Die erforderlichen Markierungsarbeiten zur Einrichtung der Verkehrsführung während der Bauphase und das Ausschildern der Baustellenumleitung über die Mainaustraße finden am Sonntag, 31. Juli 2016 statt. Die Tief- und Rohrbauarbeiten werden voraussichtlich bis zum 23. September 2016 abgeschlossen sein.

Hintergrund

Die MFN bietet durch stabile Netze eine sichere Versorgung mit Strom, Erdgas, Fernwärme und Trinkwasser. Durch Bau und Modernisierung der Anlagen sichert die WVV eine zukunftsfähige Versorgung und sorgt für wohlige Wärme zuhause. Das Würzburger Fernwärmenetz wird seit 2011 von Dampf auf Heißwasser umgestellt. Für den Heißwassertransport ist eine neue Leitung, bestehend aus Vor- und Rücklaufleitung notwendig. Die neue Heizwasserleitung eröffnet die Möglichkeit, große Teile des alten Dampf- und Kondensatrohrnetzes durch moderne Rohrsysteme zu ersetzen.

Kraft-Wärme-Kopplung

Das heiße Wasser wird im Heizkraftwerk an der Friedensbrücke nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt. Dies geschieht durch eine moderne Gas- und Dampfturbine (GuD-Anlage). Durch die Verbrennung von emissionsarmen Erdgas wird der Stickoxidausstoß reduziert und Schwefeldioxid sowie Staubemission vermieden. Durch die Umstellung von Dampf auf Heißwasser sinkt der Wärmeverlust beim Transport. So kann die WVV die Fernwärmeversorgung in Würzburg künftig noch energieeffizienter und umweltfreundlicher gestalten.

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV).

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