Bald keine Pokémon mehr im Hofgarten

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Würzburg erleben

9. August 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Sperrung beantragt

Schlechte Nachricht für Pokémon GO Spieler: Das Spiel könnte zukünftig nämlich unter anderem im Hofgarten der Würzburger Residenz gesperrt werden. Das hat die Bayerische Schlösserverwaltung jetzt bei der Spielfirma beantragt. Grund dafür sind, laut Pressesprecherin Ines Holzmüller, vermehrte Verstöße gegen die gängigen Regeln.

Beete zerstört, Öffnungszeiten missachtet

Die Bayerische Schlösserverwaltung habe zwar nichts gegen das Spiel an sich: „Die Leute können so viele Pokémon jagen, wie sie wollen“, betont Pressesprecherin Ines Holzmüller.

Alles rund um Pokémon

Jedoch sei es vor allem im Hofgarten der Residenz zu einigen Regelverstößen gekommen. Rosenbeete werden zerstört, Öffnungszeiten nicht eingehalten. „Um 20 Uhr schließt der Hofgarten. Die Spieler sind aber nicht bereit ihn zu verlassen“, verrät Ines Holzmüller. Viele Spieler lassen aber nicht nur Müll liegen oder fahren mit dem Rad über die Grünanlagen, sie gefährden auch ihre eigene Sicherheit, indem sie sich unerlaubt auf die Mauer setzen.

Sperrung an 4 weiteren Standorten

Pokémon GO soll aber nicht nur im Hofgarten der Residenz gesperrt werden. Auch an anderen bayerischen Schlossanlagen und Parks seien die Umstände ausgeartet. So wurde die Sperrung des Spiels auch in Anlagen und Parks in Coburg, Bamberg, Bayreuth und München beantragt. Der Antrag sei bei der Firma eingegangen. Wie lange es nun dauert, bis sich das Verbot durchsetzen wird, ist noch unklar.

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