Würzburger Kugelstoßerin siegt bei Paralympics
Anzeige
Würzburg erleben
14. September 2016

Symbolbild Würzburg
Gold für Deutschland
Laut Berichten des bayerischen Rundfunks holte Franziska Liebhardt bei den derzeit stattfindenden Paralympics die Goldmedaille in Rio. Die Kugelstoßerin stamm ursprünglich aus Berlin, hat ihren Wohnsitz in Würzburg und trainiert in Leverkusen. Mit einer Weltrekordweite von 13,96 m stellt sie ihre Konkurrentinnen Mi Na aus China (13,73) und die Tschechin Eva Berna (11,23) in den Schatten.
Unheilbar krank
Franziska Liebhardt leidet an einer Autoimmunerkrankung, deren Heilung ausgeschlossen ist. Da die Krankheit ihre Organe angreift, hat sie schon mehrere Transplantationen hinter sich. Im Jahr 2009 musste sie laut dem BR aufgrund eines Lungenversagens ihre Sportkarriere fast an den Nagel hängen. Dennoch kämpfte sie sich den Weg zurück und bringt nun Gold mit nach Deutschland, so der Bayerische Rundfunk.
Das Ende der Karriere
Nach dem Erfolg in Rio, kündigt nun Franziska Liebhardt das Ende ihre Karriere an, so der Bayerische Rundfunk. Im Jahr 2014 wechselte sie nach Leverkusen, nachdem sie zuvor den EM-Titel holte und VM-Zweitplatzierte wurde. „Ab Januar werde ich in mein altes Leben in Würzburg zurückkehren und mich um Freunde und Familie kümmern, die in den letzten zwei Jahren viel zurückstecken mussten“ so Franziska Leibholdt gegenüber dem bayerischen Rundfunk.
Der Artikel beruht auf Informationen des Bayerischen Rundfunks.

