Nachsommer Schweinfurt – so geht es weiter

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Würzburg erleben

15. September 2016

Symbolbild Schweinfurt
Symbolbild Schweinfurt

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Erfolgreicher Start

Drei ausverkauften Shows zum Auftakt, das gab es noch nie zum Nachsommer – aber „Fuck You Wagner!“ ist ja auch die erste Auftragsproduktion. Das Publikum war begeistert und feierte allabendlich mit Standing Ovations. Auch neu ist die Spielstätte, die SKF Halle 411. Doch hier gibt es noch Kinderkrankheiten, die aber bis zum kommenden Wochenende behoben sein werden.

Kleine Probleme

Einige Besucher mit Plätzen in Reihen auf der Tribüne berichteten teils schon vor Ort, dass ihre Sicht auf die Bühne eingeschränkt war. Ein Problem, dessen Lösung umgehend angegangen wird, hatten doch bei der Tribünenplanung gute Sichtverhältnisse oberste Priorität. Bisher steigt die Tribüne in vier Stufen mit jeweils vier Stuhlreihen an.

Problematisch waren nach Aussage der Besucher vor allem die hinteren Reihen einer Stufe, immerhin sitzen dort zwei bis drei Personen vor einem. Genau diese Situation wird nun optimiert: Die beiden hinteren Reihen jedes Podests werden erhöht. Faktisch gibt es nun acht ansteigende Podeste mit je zwei Reihen.

Das Nachsommer-Team ist zuversichtlich, damit alle Zweifel aus dem Weg zu räumen. Überzeugen kann man sich davon bereits am Freitag bei Power! Percussion und am Samstag bei Jasmin Tabatabai & David Klein Quartett.

Power Percussion

Ein einzigartiges Gesamtkunstwerk voller Rhythmen, Melodien und Überraschungen sind die Konzerte von Power! Percussion. Wo auch immer Stephan Wildfeuer, Rudi Bauer, Jürgen Weishaupt und Christoph Schmid auftreten, verwandelt sich die Bühne in einen Ort ungebremster Energie und Spielfreude. Die Spezialisten des klassischen und populären Schlagzeugfachs kümmern sich nicht um Einteilung in E- oder U-Musik: Bei den Shows von Power! Percussion ist schon lange musikalische Gleichberechtigung angesagt zwischen klassischem Instrumentarium und einem

Visuelle Show-Elemente und mehr

Sammelsurium von Ölfassern, Wasserrohren, Mülltonnen und anderem. Der über den gesamten Abend gespannte dramaturgische Bogen lässt dabei die den Musikern eigene Virtuosität nie zum Selbstzweck werden. Ausgefeilte visuelle Show-Elemente, ein abwechslungsreiches Entertainmentkonzept und ein Gefühl für die intelligente Pointe machen das Programm zu dem, was es ist, „ein extraordinäres Gesamtkunstwerk“ (Berliner Morgenpost).

Power! Percussion – Freitag, 16. September | 19.30 Uhr | SKF Halle 411 Restkarten an den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse

Jazz-Chansons

2011 erschien das Liederalbum „Eine Frau“, auf dem sich die deutsch-iranische Schauspielerin, Sängerin und Autorin Jasmin Tabatabai zum ersten Mal in einem von dem Schweizer Saxofonisten, Komponisten und Arrangeur David Klein maßgeschneiderten Jazzgewand präsentierte. Hörer, Presse und Musikkritik waren sich einig: Ein großartiges Album, eine Offenbarung; beim ECHO Jazz Award wurde die Jazz-Newcomerin 2012 als „beste nationale Sängerin“ ausgezeichnet.

Jasmin Tabatabai

Fünf Jahre und an die hundert Konzerte später ist aus der prickelnden Affäre zwischen Jasmin Tabatabai und dem Jazz eindeutig mehr geworden. „Das ist jetzt eine sehr ernsthafte Liebesbeziehung“, sagt die Sängerin, „man kann sich ungeschminkt zeigen und muss keine Angst davor haben, dass der andere sofort wieder abhaut.“ Dieses liebevolle Vertrauen ist in jedem Takt, in jedem Atemzug auf „Was sagt man zu den Menschen, wenn man traurig ist“ zu hören, dem zweiten gemeinsamen Album von Tabatabai und David Klein.

Mutige Stückauswahl

Noch vielschichtiger und mutiger als beim Erstling ist die Stückauswahl, die diesmal einen Bogen von den 1930er Jahren und Kurt Weill über Tabatabais englische Rock-Hymnen aus den 1990ern bis hin zum französischen Chanson und persischer Folklore schlägt. „Entscheidend ist, dass sie an eine lange verlorene (…) Tradition anknüpft: an den Jazz- gestützten, deutschen Chanson einer Marlene Dietrich oder Hildegard Knef. Auch die waren im eigentlichen Sinne keine Sängerinnen, vielmehr überzeugende Gesangsdarstellerinnen, Diven, die Liedtexte kraft ihrer ganzen Persönlichkeit ins Ziel brachten. Das macht nun auch Tabatabai, und sie macht das so gut wie sehr lange keine mehr.“ (Süddeutsche Zeitung)

Jasmin Tabatabai & David Klein Quartett – Samstag, 17. September | 19.30 Uhr
SKF Halle 411 | Restkarten an den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse

So geht es weiter

„Fuck You Wagner!“ läuft nochmals am 20. und 21. September, für den ersten Termin gibt es noch Karten im Vorverkauf. Am 22. September kommt Jazz-Sängerin Malia mit ihrem Trio in die SKF Halle 411, bevor es mit dem jungen Vokalensemble Sjaella und finnischem Tango von Johanna Juhola Reaktori am 23. und 24. September weiter geht. Das Wochenende klingt am Sonntagvormittag (25.09.) mit einer Matinee in der Kunsthalle mit dem Trio NeuKlang aus, hierfür gibt es keine Karten mehr.

Am letzten Nachsommer-Wochenende werden die norwegische Start-Trompeterin Tine Thing Helseth und ihr Brass-Ensemble tenThing erwartet (30.09.), bevor am 1. Oktober die Puppini Sisters einen charmanten, glanzvollen Vintage-Swing-Schlusspunkt setzen werden. Für die meisten Konzerte gibt es noch Tickets im Vorverkauf an den bekannten VVK-Stellen und im Online-Ticketshop über www.nachsommer.de.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Nachsommers Schweinfurt.

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