Welcome to „Route 66“
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Würzburg erleben
23. September 2016

Symbolbild Würzburg
Fotoausstellung von Christian Weiß
Sie steht für den amerikanischen Traum: 2500 Meilen führt die „Route 66“ quer durch die Vereinigten Staaten von Ost nach West. Die „Route 66“ gilt als Symbol für Freiheit, Ungebundenheit, Abenteuer und Aufbruchstimmung. Sie steht mit ihren Neonschildern und Motels nostalgisch-sentimental für die „gute alte Zeit“. Entlang ihres Streckenverlaufs gibt es neonstrahlende Motels der 50er Jahre, Diner-Cafés, Restaurants und Tankstellen aus der Blütezeit der Straße.
Sie führt durch einmalige Landschaften und faszinierende Nationalparks wie die Painted Desert oder leitet den Reisenden entlang des Grand Canyon. Die „Route 66“ diente als Kulisse für unzählige Filme, darunter „Früchte des Zorns“, „Die Reifeprüfung“ mit Dustin Hoffman oder den Zeichentrickfilm „Cars“, der beispielhaft den Niedergang der Orte am Rand der „Route 66“ zeigt.
Ungenutzt
Denn seit 30 Jahren ist die „Route 66“ von der offiziellen Liste der amerikanischen Straßen gestrichen. Wo sie nicht durch die neue Autobahn überbaut wurde, ist zu einer teilweise schlaglochübersäten Nebenstraße verkommen. Die früher durch Reisende und Geschäftsleute belebten Städte vereinsamen, viele der Gebäude und Motels entlang der Strecke verfallen.
Christian Weiß
Drei Wochen lang hat der Würzburger Christian Weiß die berühmte Straße zwischen Missouri und Los Angeles erkundet. Entstanden sind Bilder, die die Straße aller Straßen, die „motherroad“, in ihrem neonstrahlenden
Glanz der frühen Jahrzehnte zeigt, atemberaubende Landschaften, aber auch Bilder, die Niedergang und Verfall dokumentieren.
Informationen
Die Ausstellung ist ab Mittwoch, 28. September, bis Samstag, 19. November, zu den üblichen Öffnungszeiten der Würzburger Stadtbücherei zu sehen. Gruppen führt der Fotograf auch gerne durch die Ausstellung „Anfragen unter foto@skylight1a.de.
Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

