Baskets: Schweres Doppel-Auswärts-Wochenende
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Würzburg erleben
29. September 2016

Symbolbild Würzburg
Gegen München und Bayreuth
Das erste Heimspiel gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg ist Geschichte, jetzt geht s.Oliver Würzburg zum ersten Mal in der neuen Saison auf Reisen: Am Wochenende stehen mit den Partien beim FC Bayern München (Freitag, 19 Uhr, live auf SPORT1) und dem Frankenderby bei medi bayreuth (Sonntag, 18 Uhr) zwei schwere Aufgaben auf dem Programm. „Wir müssen unsere Fehler aus dem Spiel gegen Ludwigsburg aufarbeiten, das ist unsere wichtigste Vorbereitung auf die beiden Gegner vom Wochenende. Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen. Wenn wir aus den zwei Spielen einen Sieg holen, wäre das für mich aber ok“, sagt Headcoach Doug Spradley.
Oberbayerischer Rivale
Der FC Bayern München – oberbayerischer Rivale von s.Oliver Würzburg seit den gemeinsamen Zeiten in der Regionalliga und der ProA – ist mit einer starken Leistung und einem überzeugenden 83:69-Erfolg bei den EWE Baskets Oldenburg in die neue Spielzeit gestartet. Nachdem die Münchner in der vergangenen Saison im Halbfinale an Meister Brose Bamberg scheiterten, gab es einen großen personellen Umbruch, angefangen beim Headcoach: Serbiens Nationaltrainer Sasa Djordjevic, Silbermedaillengewinner mit seinem Team bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, übernahm die sportliche Verantwortung von Svetislav Pesic.
Neuzugänge
Die Neuzugänge im Team sind vor allem auf den großen Positionen zu finden: Mit dem Amerikaner Devin Booker und dem Tschechen Ondrej Balvin wurden gleich zwei neue Center verpflichtet, dazu mit Danilo Barthel aus Frankfurt der zweite deutsche Power Forward nach dem Würzburger Maximilian Kleber. Zum Bayern-Kader für die easyCredit BBL und den EuroCup gehören außerdem weitere klangvolle Namen wie Reggie Redding, Anton Gavel, Nihad Djedovic, Alex Renfroe und Alex King – der zweite ehemalige Würzburger in Diensten des FC Bayern.
Münchner glänzen
Jake Odum: „Habe über das Spiel in Bayreuth noch gar nicht nachdedacht“
Beim Erfolg in Oldenburg glänzten die Münchner mit starker Verteidigung und vielen Optionen im Angriff: Gleich sieben Spieler erzielten zwischen sieben und sechzehn Punkten. In der vergangenen Saison verloren die Gastgeber nur nur drei von achtzehn BBL-Partien im Audi Dome. Dazu kommt, dass s.Oliver Würzburg in der ehemaligen Rudi-Sedlmayer-Halle in fünf Spielen (inklusive ProA 2011/2012) noch nie gewinnen konnte.
Zwei Würzburger Siege
Besser sieht die Bilanz der Unterfranken in der Bayreuther Oberfrankenhalle aus: Zwei Würzburger Siegen stehen zwei Niederlagen gegenüber – zuletzt am 34. Spieltag der vergangenen Saison, als der Spielmacher von medi bayreuth noch Jake Odum hieß. „Ehrlich gesagt habe ich über das Spiel in Bayreuth noch gar nicht nachgedacht. Wir müssen uns erst einmal voll auf München konzentrieren und dort besser spielen als gegen Ludwigsburg“, betont der 25-Jährige, der im Sommer zu s.Oliver Würzburg wechselte: „Es wird ein hartes Wochenende.
Kein leichtes Wochenende
München ist eins der besten Teams der Liga, und auch in Bayreuth ist es nicht leicht zu spielen. Wir müssen wie bei allen Auswärtsspielen sehr konzentriert sein. Natürlich wissen die Bayreuther Spieler vom letzten Jahr ziemlich gut, was sie von mir zu erwarten haben. Ich freue mich darauf, Freunde und Bekannte wiederzusehen. Aber es ist in erster Linie ein Spiel wie jedes andere, das wir gewinnen wollen.“
Beide Partien werden wie immer live auf T-Entertain und im Stream auf telekombasketball.de übertragen – das Spiel im Münchner Audi Dome am Freitagabend außerdem frei empfangbar auf SPORT1.
Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung von s.Oliver Würzburg.

