Teenager mit Betäubungsmitteln und einem verbotenen Messer
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Würzburg erleben
6. Oktober 2016

Symbolbild Schweinfurt
Grafenrheinfeld
Eine Streife der Wasserschutzpolizei war am Mittwochnachmittag im Bereich der Uferstraße unterwegs, als sie auf die drei Jungs trafen. Beim Ansprechen wirkten sie äußerst nervös und drucksten herum. Der Grund war schnell klar. Am Boden neben ihnen lagen ein Druckverschlusstütchen mit Marihuanaanhaftungen und Longpapers.
Augenscheinlich standen alle drei unter Betäubungsmitteleinfluss. Auf Vorhalt räumte einer der Buben ein, auf der Jungentoilette seines Schweinfurter Gymnasiums das Druckverschlusstütchen mit dem Marihuana gefunden zu haben. Und da habe man sich entschlossen, das mal auszuprobieren und zusammen zu rauchen.
Einhandmesser
Bei einer Durchsuchung konnte kein weiteres Rauschgift aufgefunden werden. Jedoch fand sich bei einem der Kinder noch ein sogenanntes Einhandmesser, welches dem Waffengesetz unterliegt. Das Messer sowie das Druckverschlusstütchen wurden sichergestellt.
Konsequenzen
Anschließend sind die strafunmündigen Kinder an die jeweiligen Eltern übergeben worden. Entsprechende Anzeigen, die auf Grund der Strafunmündigkeit der 13-Jährigen als Meldungen verfasst werden, gehen demnächst an die Staatsanwaltschaft.
Auch das zuständige Jugendamt wird über den Fall in Kenntnis gesetzt.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

