Zweiraddiebstähle im August – Täter jetzt ermittelt

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7. Oktober 2016

Symbolbild Schweinfurt
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Damaliger Pressebericht vom 21. August

Noch keine heiße Spur hat die Polizei zu vier Rollerdiebstählen, die alle in der vergangenen Woche, im Zeitraum von Mittwoch bis zum Auffinden am Donnerstag beziehungsweise Freitag, 17. Bis 19. August, verübt worden sind. Bei den Diebstählen ist an den betreffenden Zweirädern jeweils ein Schaden von mehreren hundert Euro entstanden. Nach einer Spurensicherung wurden die Vehikel an ihre Eigentümer wieder zurückgegeben.

Vier Zweiraddiebstähle

Geldersheimer Straße

Die ersten beiden Roller, ein gelber der Marke Agility und eine schwarze Piaggio, sind am Mittwoch aus der Geldersheimer Straße weggekommen. Der Dieb fuhr damit aber nicht weit. Nach dem Kurzschließen fuhr er sozusagen nur ums Eck, um sie in der Euerbacher Straße schnell wieder abzustellen. Bei einem Zweirad war nun die Front erheblich beschädigt, bei dem anderen wurde die Sitzbank abgerissen. In einiger Entfernung davon fanden die Beamten zwei herrenlose Helme. Deren Besitzer sind derzeit noch unbekannt.

Hermann-Barthel-Straße

Vermutlich ebenfalls von Mittwoch auf den Donnerstag verschwand ein weiterer Roller, dieses Mal ein schwarzer vom Hersteller Yiying, der am Anwesen Hermann-Barthel-Straße 13 versperrt abgestellt war. Das Diebesgut konnte kurzgeschlossen und mit leichteren Beschädigungen später am Sportplatz der Euerbacher Straße wieder aufgefunden werden.

Bergl

Ebenfalls im Stadtteil Bergl verschwand im gleichen Tatzeitraum auch noch ein vierter Roller, eine silberne Aprilia. Sie wurde vom Eigentümer zuletzt am Donnerstagabend vor dem Haus, Am Wasserturm 6, gesehen. Am Freitagmorgen war sie verschwunden.Der Bestohlene konnte sein Vehikel nach einer Absuche selbst am Freitagvormittag in der Straße „Am Herroth“ wieder auffinden. Auch hier waren durch den Diebstahl einige Beschädigungen am Gefährt entstanden.

Täterermittlung – DNA überführt ihn

Ein der Polizei nicht gänzlich unbekannter 18-jähriger Schweinfurter konnte zwischenzeitlich zumindest für einen der begangenen Rollerdiebstähle tatnachweislich ermittelt werden. Wegen der ähnlichen Vorgehensweise auch bei den weiteren Diebstählen, in der Polizeisprache auch modus operandi genannt, dürfte er auch für diese mit höchster Wahrscheinlichkeit in Frage kommen.

Bei den durchgeführten Spurensicherungen konnte unter anderem auch sogenanntes DNA-Material gesichert werden. Ein Abgleich mit der bayernweiten Datenbank im Landeskriminalamt führte nun gestern zu dem Tatverdächtigen.
Nach den weiteren jetzt noch durchzuführenden Maßnahmen wird der Beschuldigte demnächst wegen der vier Rollerdiebstähle bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht werden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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