Kabarettabend mit Martin Fromme

Anzeige

Katharina Kraus

10. November 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Humor und Behinderung

Humor und Behinderung können Hand in Hand gehen … wenn eine fehlt. Das beweist Martin Fromme – Deutschlands einziger Komiker, der nur einen Arm hat. Am Dienstag, 15. November, ist Fromme zu Gast an der Uni Würzburg.

Asymmetrischer Komiker

Martin Fromme ist Deutschlands einziger asymmetrischer Komiker. Der Mann mit dem „abben“ Arm inkludiert in seinem ersten und brandneuen Solo-Programm „Besser Arm ab als arm dran“ wie bekloppt. Das zumindest verspricht Fromme auf seiner Homepage. Und weiter: Das letzte Tabu werde gebrochen. Nicht-Behinderte würden auf die vorhandenen Arme genommen, Behinderte aber auch. Ein Blick auf Anomalitäten aller Couleur, die man so noch nie gesehen habe, auch für Blinde.

Fromme stellt Fragen: Gibt es Ermäßigung für Stotterer bei der Sex-Hotline? Stimmt das Sprichwort „Lügen haben kurze Beine“ beim Blade Gunner Oscar Pistorius? Kann eine Prostituierte im Rollstuhl eine Wanderhure sein? Kann Martin Fromme beten? Und wenn ja, sind das lange oder kurze Gebete? Beantwortet diese aber nicht.

Zeit und Ort

Jetzt ist Fromme auf Einladung des Lehrstuhls Sonderpädagogik II – Körperbehindertenpädagogik zu Gast an der Uni. Er tritt auf am Dienstag, 15. November, im Hörsaal 00.401 (Hörsaal I am Wittelsbacher Platz); die Show beginnt um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, Gäste sind willkommen. Ein barrierefreier Eingang befindet sich im Innenhof des Gebäudes.

Nach Frommes Worten wird der Abend toll. Denn keine Randgruppe wird ausgelassen: Zeugen Jehovas, Nudisten, Frauen, Hundebesitzer, Lokaljournalisten, Vorwerk-Vertreter, anonyme Frühstücker … und vermutlich auch Wissenschaftler.

Campus-Themen

Immer auf dem neusten Stand bezüglich Studium sein? In unserer Rubrik “Campus” gibt es aktuelle Infos rund ums Studium in Würzburg! Auch gibt es die Facebook-Gruppen “Uni Würzburg” und “FHWS Würzburg-Schweinfurt” – dort kann man sich mit anderen Studierenden austauschen und ist immer auf dem neusten Stand.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Universität Würzburg.

Banner2
Topmobile2