Askren Manor: Berücksichtigung verschiedener Interessen
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14. November 2016

Symbolbild Schweinfurt
Welche Umbaumaßnahmen sind geplant?
Anfang November haben wir verraten, welche Maßnahmen auf dem damaligen US-Areal Askren Manor bereits geplant sind und wie sich die ehemalige „Housing Area“ in Schweinfurts neuen grünen Stadtteil verwandeln soll. Auf das Posting erreichten uns Fragen zum Thema Barrierefreiheit bezüglich der neuen Wohnungen. Ob „etwas rollstuhlgerechtes“ gemacht wird, fragt sich beispielsweise eine Facebook-Userin. Userin Tanja schreibt: „Übrigens fiel kein Wort über eine eventuell geplante Barrierefreiheit von allen oder manchen Wohnungen“.
Barrierefreiheit zum Teil vorgeschrieben
Deshalb haben wir bei der Stadt Schweinfurt mal nachgefragt, inwiefern das Thema Barrierefreiheit bei den Umbaumaßnahmen berücksichtigt wird. „Natürlich werden wir hier auf Barrierefreiheit achten“, erklärt die Pressestelle der Stadt Schweinfurt auf unsere Anfrage. „In den mehrgeschossigen Wohnungen ist Barrierefreiheit sogar vorgeschrieben“.
Seniorengerechte Gestaltung
Zudem sollen bei den baulichen Maßnahmen die Bedürfnisse von Senioren und ältere Personen berücksichtigt werden: „Sicher werden die meisten neuen Wohnungen auch seniorengerecht gestaltet, das ist uns wichtig und auf dem Markt heute eigentlich auch gar nicht mehr anders denkbar“, so Frau Dietz von der Pressestelle der Stadt Schweinfurt.
Schule für Familien
Aber auch für junge Familien ist einiges geboten: Laut der Stadt Schweinfurt werde es eine Schule auf dem Areal geben. Allerdings ist bisher noch nicht geklärt, ob man die jetzige Schule weiternutzen kann oder evtl. ein Neubau entstehen wird. Im Norden des Areals, wo derzeit noch der ehemalige US-Supermarkt („Commissary“) steht, soll ein neues Gebäude entstehen, in dem unter anderem Lebensmittelmärkte und weitere Geschäfte eine nahe Versorgungsmöglichkeit bieten.
Zeitgemäße Sanierung
Derzeit laufen vorbereitende Maßnahmen für den Abriss, sowie die Neuerschließung des Areals, damit unter anderem die Veräußerung der Grundstücke im Frühjahr 2017 beginnen kann. Von den heute 32 Mehrfamilienhäusern bleiben nur sechs erhalten. Diese werden entkernt, zeitgemäß umgebaut und mit großzügigen Balkonen versehen

