Neue junge Dame im Kulturspeicher
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Katharina Kraus
17. November 2016

Symbolbild Würzburg
Ferdinand Freiherr von Lütgendorff-Leinburg
Der 1785 in Würzburg geborene Maler Ferdinand Freiherr von Lütgendorff-Leinburg (gest. 1858) machte eine große Karriere als Portraitmaler. Insbesondere im heutigen Bratislava war er tätig und portraitierte dort die Prominenz u.a. auch den jungen Franz Liszt. Auch in Prag und in Wien lebte und arbeitete er, bis er zum Ende seines Lebens wieder zurückkehrte in seine Heimatstadt Würzburg. Wahrscheinlich entstand das Bildnis der jungen Frau, welches die Stadt Würzburg für das Museum im Kulturspeicher neu erwerben konnte, auch hier vor Ort. Möglicherweise zeigt es eine hübsche Würzburgerin aus gutem Hause.
Kulturelles Erbe
„Der Maler Ferdinand von Lütgendorff-Leinburg war ein sehr gefragter Portraitmaler in Wien, Bratislava und Prag. Da er in Würzburg geboren und gestorben ist, war es eine Gelegenheit, die man nicht verstreichen lassen durfte, um ein Gemälde von ihm zu erwerben, das zudem mit großer Wahrscheinlichkeit nach seiner Rückkehr auch in Würzburg entstanden ist.
Es ist ein Werk eines prominenten Würzburger Bürgers und gehört zum kulturellen Erbe der Stadt, die es für die Städtische Sammlung im Museum im Kulturspeicher aus dem Kunsthandel erworben hat. Aus städtischen Mitteln wurden 2.500 € zugeschossen, der Rest durch Spendenmittel des Museums aufgebracht“, so Dr. Nico Kirchberger, stellv. Direktor des Museum im Kulturspeicher.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Museum im Kulturspeicher.

