Wölfe heulten in den Uni-Bibliotheken
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Würzburg erleben
2. Dezember 2016

Symbolbild Würzburg
Es drang aus den Spinden
Es waren wunderliche Töne in den Würzburger Unibibliotheken die letzten Tage: Ein ominöses Geheule drang aus den Spinden am Hubland und in der Jurabib in der Innenstadt. Die Studis spekulierten auf Jodel und viele Fragen, sogar ein Video, erreichten uns bei Würzburg erleben: Wer verbreitet in Würzburg Geheule?
Profis mit Biss
Heute Vormittag erreichte uns die Auflösung aus dem Sportlager: Schon gestern kam ein Tipp auf Facebook – Wolfs-Geheule könnte doch eine Aktion der Rimparer Wölfen sein! Wir haben beim DJK Rimpar angefragt und tatsächlich: „Ja, wir stecken hinter dem Geheule in den Uni-Bibs. Die Wölfe kommen in die Stadt!“
Das Wolfsrudel aus Rimpar ist also über die Stadt Würzburg hergefallen. Die DJK Rimpar aka die Wölfe sind die dritte Profi-Sportmannschaft in Würzburg, die sich im Moment stark in der 2. Handball-Bundesliga (aktuell 5. Tabellenplatz) behauptet. Dabei zieht das Rudel immer weiter aus Rimpar in die Würzburger Innenstadt, wo sie bereits bei zig Fans die Leidenschaft für Handball entfacht haben. Mittlerweile füllen sie regelmässig mit über 2.000 Besuchern bei Heimspielen die s.Oliver Arena, wo jedes Mal eine unvergleichliche Stimmung herrscht.
Warum die Bibliotheken?
Warum sie sich genau die Uni-Bibliotheken für ihre Aktion ausgesucht haben? Die Wölfe freuen sich besonders, wenn sie auch Studis animieren können, zu den Spielen zu kommen. Die meisten sind keine gebürtigen Würzburger bzw. Franken und wenn sie einer Würzburger Mannschaft als Fans beistehen, dann motiviert das!
Daher sind die Wölfe auch heute Vormittag am Hubland, um Kontakt zu den Studierenden der Uni zu suchen, sie zu den Spielen einzuladen und für Handball zu begeistern. Natürlich werden alle Besucher und Fans hoch geschätzt, schließlich hat man es in kürzester Zeit geschafft, aus der heimatlichen Halle in Rimpar in die s. Oliver arena einzuziehen.
Wer hat Angst vor’m bösen Wolf?
Angst vor den „bösen Wölfen“ müssen eigentlich nur die Gegner haben, denn Handballer sind in der Regel von stattlicher Figur. Zu Tieren werden sie nur auf dem Spielfeld, wo sie mit voller Leidenschaft für ihr Team und ihre Fans kämpfen – nach dem Spiel wird aber schnell der Schafspelz übergezogen, mit den Fans geredet oder auch mal angestoßen, so nahbar wie man es im Profisport nur noch selten sieht.
Ein Heimspiel der Rimparer Wölfe in Würzburg gesehen zu haben, das können auch wir aus der Redaktion nur jedem empfehlen. Wer Sorge hat die Sportart Handball nicht zu verstehen, der muss erst recht vorbeischauen. Einfacher zu verstehen als Basketball und hundertprozentig torreicher als Fussball, aber lest mehr dazu hier!
50 % Studi-Rabatt für’s Spiel am Sonntag
Und weil die Wölfe die Uni mit ihrem Geheule über fast zwei Wochen aufgemischt haben, gibt’s für alle Studis zum nächsten Spiel am 4. Dezember eine besondere Aktion: Mit dem Code „Wolfsgeheul“ bekommt Ihr unter diesem Link Tickets mit 50% Studi-Rabatt!

