50 Millionen Euro für Mensasanierung
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Katharina Kraus
7. Dezember 2016

Symbolbild Würzburg
60 Millionen für Baumaßnahmen
Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat diese Woche rund 60 Millionen Euro für Baumaßnahmen in Würzburg freigegeben. Das berichtet der CSU-Abgeordnete Oliver Jörg, der sich zusammen mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm und dem Haushaltsausschussvorsitzenden Peter Winter für eine Bereitstellung der dringend benötigten Mittel stark gemacht hatte.
Sanierung von Mensa und Tiefgarage
Rund 50 Millionen Euro kostet die Sanierung der Hublandmensa einschließlich der Ertüchtigung einer Ausweichmöglichkeit und der Instandsetzung der unter dem Campus liegenden Tiefgarage. Seit über 30 Jahren ist die Mensa in Betrieb. Entsprechend verbraucht ist die Küchentechnik. Böden, Decken und Lüftungsanlagen müssen ebenfalls dringend erneuert werden. Stamm und Jörg zeigten sich daher erfreut, dass das jahrelange gemeinsame Werben erfolgreich war.
Mensaprovisorium
Die Mensa sorgt täglich für rund 5.000 Essen. Weil die Sanierung nicht bei laufendem Betrieb möglich ist und die neue Mensateria am Hubland Nord die Versorgung nicht alleine stemmen kann, soll die frühere Middle School der Leighton Barracks als Mensaprovisorium genutzt werden. Das Gebäude verfüge bereits über eine Küche, die angepasst werden könne, so Jörg. Die bisherige Turnhalle kann zum Speisesaal umgenutzt werden. Rund 2,5 Millionen Euro sind für die Einrichtung des Provisoriums vorgesehen.
Auf die Sanierung der Tiefgarage entfallen 10,5 Millionen Euro. Vor allem Betoninstandsetzungsarbeiten und die Verbesserung des Brandschutzes sind erforderlich. Wichtig seien aber auch die Schaffung von Behindertenparkplätzen und der Einbau von Ladestationen für Elektroautos, so Jörg.
10 Millionen für Feuerwehrschule
Weiter voran geht es außerdem bei der Staatlichen Feuerwehrschule. Nachdem im November die neue Übungshalle eingeweiht werden konnte, gab der Haushaltsausschuss nun die Mittel für ein weiteres millionenschweres Projekt frei. Neben der neuen Halle entsteht für 10,6 Millionen Euro ein Übungsgelände mit Straßen und Gebäuden. „Auf 12.000 Quadratmetern sind dann realitätsnahe Übungseinsätze aller Art möglich“, so Jörg. Vom Fettbrand in einem Schnellimbiss bis hin zum Benzinaustritt an einer Tankstelle könne alles simuliert werden.
Übungsbauernhof geplant
Geplant sei auch die Errichtung eines Übungsbauernhofs mit Wohnhaus, Scheune, Ställen und Getreidesilo. „Nachdem in Würzburg bereits Bayerns größtes Brandübungshaus errichtet wurde, sind die Mittel für das Übungsgelände eine weitere wichtige Investition in unsere Sicherheit“, so Jörg.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Landtagsabgeordneten Oliver Jörg.

