Familiendrama: Zwei Angehörige durch Schüsse schwer verletzt
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Würzburg erleben
7. Januar 2017

In diesem Anwesen wurden zwei Bewohner schwer verletzt aufgefunden -Foto: Pascal Höfig
Familienangehörige aufgefunden
ARNSTEIN, LKR. MAIN-SPESSART. Am Donnerstagnachmittag hat ein Hausbewohner in einem Mehrgenerationenhaus zwei Familienangehörige schwer verletzt aufgefunden.
Beide Personen haben augenscheinlich Schussverletzungen erlitten. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.
Schussverletzungen ursächlich
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kehrte ein Hausbewohner gegen 15:30 Uhr in das Anwesen in einem Ortsteil von Arnstein zurück und fand dort zunächst eine weibliche Angehörige leblos in der Wohnung im ersten Obergeschoss auf.
Anschließend fand er in der Erdgeschosswohnung zudem einen männlichen Angehörigen ebenso leblos auf. Beide Personen wiesen nach ersten Erkenntnissen Schussverletzungen auf.
Ermittlungen der Kripo laufen auf Hochtouren
Nach Eingang der Mitteilung bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken wurden umgehend mehrere Streifen der Polizeiinspektion Karlstadt und umliegender Dienststellen sowie Rettungsdienst und Notarzt zum Einsatzort geschickt.
Der Bereich um den Tatort wurde weitgehend abgesperrt.
Eine Absuche des Wohnanwesens nach weiteren Personen verlief negativ. Die Kriminalpolizei Würzburg nahm vor Ort, in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg, umgehend die Ermittlungen auf.
Die Spurensicherungsmaßnahmen dauerten bis in die Nacht an und wurden im Laufe des Freitags fortgesetzt.
Lebensgefährliche Verletzungen
Beide Personen wiesen lebensgefährliche Verletzungen auf und wurden in verschiedene Krankenhäuser verbracht.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass keine dritte Person in den Tatablauf verwickelt war.
Aktuelle Infos vom Samstag
Nach aktuellen Informationen vom Samstag ist es nach derzeitigem Ermittlungsstand wahrscheinlich, dass die männliche Person seine Frau durch einen Schuss lebensgefährlich verletzt hatte, bevor er die Waffe gegen sich selbst richtete.
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft.

