Elchkalb „Lillesol“ hat den Wildpark verlassen

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Katharina Kraus

9. Januar 2017

Elchbaby im Wildpark Schweinfurt. Archiv: Florian Dittert
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Elchbaby im Wildpark Schweinfurt. Archiv: Florian Dittert

Neue Heimat

Elchkalb „Lillesol“ hat den Schweinfurter Wildpark verlassen. Ihr neues zu Hause ist der Wildpark Schorfheide bei Berlin „Lillesol“ ist eines der beiden am 5. Mai 2016 im Wildpark Schweinfurt geborenen Elchkälber. Die Geburt war sowohl für den Wildpark, als auch für seine Besucher ein einmaliges Erlebnis.

Erstmaliger Elchnachwuchs

Groß war die Freude über den erstmaligen Elchnachwuchs und groß war auch der Besucherandrang im Wildpark in den darauf folgenden Tagen. Wollte doch jeder die beiden bei ihren ersten tapsigen Schritten durch den Wildpark beobachten.

Allerdings stand von Anfang an fest, dass beide nach einer gewissen Zeit in andere Parks bzw. zoologische Einrichtungen umziehen müssen. Mit Eintritt der Geschlechtsreife kann es, je nach Größe der Fläche und den zur Verfügung stehenden Separationsmöglichkeiten, zu innerartlichen Aggressionen zwischen den Tieren kommen.

Aus Lillesol wurde Marlies

„Lillesol“ wurde daher Mitte Dezember in der Elchanlage in Narkose gelegt und am gleichen Tag durch ein auf Tiertransporte spezialisiertes Unternehmen nach Schorfheide gebracht. Dort hat sie sich mittlerweile gut eingelebt. Ihr, und einem weiteren männlichen Elch, steht eine Fläche von insgesamt 18 Hektar zur Verfügung. Im Wildpark Schorfheide wurde ihr der Name Marlies gegeben.

In naher Zukunft wird auch Elchkalb „Smilla“ den Wildpark Schweinfurt verlassen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Schweinfurt.

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