Der fünfte „Dadord Würzburch“ feiert Premiere
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Katharina Kraus
12. Januar 2017

Neuer "Dadord Würzburch" - Foto: rrtv
„Schein und Sein“ ist im Kasten
26 Drehtage, fast 100 Darsteller und Komparsen, ein Jahr Drehzeit, etliche Locations in der Stadt Würzburg – die neue, fünfte Episode „Schein und Sein“ aus der lokalen Krimireihe „Dadord Würzburch“ wird 90 Minuten lang sein, und seine mittlerweile ausverkaufte Premiere feiert der Streifen am 14. Januar 2017 im Würzburger Hofbräukeller.
Sehr viel Würzburg
Ab dem 16. Januar ist er dann im CinemaxX am Alten Hafen zu sehen. Alles an diesem Film ist selbstgemacht – Story, Drehbuch, Regie, Musik, und auch alle Darsteller sind eigentlich Laien. 4.000 Zuschauer sahen die letzte Produktion 2014 mit dem Titel „Falschspieler“. Gerade dass es sich eben nicht um eine Hochglanzproduktion handelt und „sehr viel Würzburg“ zu sehen ist, begeistert die Fans seit Jahren.
Darum geht es
Große Aufregung beim Würzburger Fernsehsender TV-Frankenwarte: Irmi Werner, die bekannte Moderatorin der Klatsch-Talkshow „MainGespräch“ verschwindet nach der Aufzeichnung einer Sendung. Und Irmi, als Oberklatschtante nicht nur beliebt bei den Reichen und Schönen der Mainfrankenmetropole, wird anfangs nur von ihrem Sohn vermisst.
Kurze Zeit später tauchen Körperteile von ihr über das ganze Stadtgebiet verteilt auf. Hauptkommissar Rabe und seine Kollegen stehen vor einem Rätsel, denn eine Leiche findet sich nicht – lebt Irmi am Ende noch und wird in mysteriöser Geiselhaft gehalten? Rabes Freund Strick muss derweil dafür sorgen, dass seine alte Tagesmutter „Omma Zürrlein“ nicht ihre Wohnung verliert. Die wird ihr von einem Immobilienhai gekündigt, der viel Geld beim Bau von Studentenwohnungen wittert. Dabei wird Strick tatkräftig und vor allem handgreiflich von seinem alten Jugendkumpel Laszlo „Schaschlik“ Obermüller unterstützt…
Anders als bei Vorgängerfolgen
Es war alles ein wenig anders als bei den vorangegangenen vier Filmen aus der Reihe. Man ließ sich mehr Zeit für den Dreh, organisierte die Drehtermine immer halbjährlich voraus und erneuerte die Funktionen einiger Mitglieder des Teams der Hobbyfilmgruppe radio rimpar television (rrtv). Franziska Kneißl führte erstmals Regie, nachdem sie die beiden letzten Dadord-Filme als Regieassistentin betreute. Bastian Samfass zeichnete für die visuelle Ausgestaltung als Chefkameramann verantwortlich.
Mit den beiden hat quasi die nächste Generation Verantwortung übernommen – rrtv-Gründer Christian Kelle fungiert „nur noch“ als Produzent und spielt mit Axel Strick einen der beiden Hauptprotagonisten. „Uns gelingt das, was ‚echten‘ Sonntagabendkrimis aus der Gegend hier scheinbar nicht ganz so gut gelingt. Wir können die Zuschauer 90 Minuten fesseln,“ meint Produzent Kelle augenzwinkernd.
Tickets bestellen
Über die Homepage www.radiorimpar.de können die Tickets für die Vorstellungen online geordert werden, auch ein Versand der Karten ist möglich. Telefonisch kann man unter der Rufnummer 09365-9299 reservieren.
Der Film läuft im CinemaxX Würzburg am 16.1., 17.1., 23.1., 24.1., 30.1., 31.1., 6.2., 7.2., 13.2., 14.2., 20.2. und 21.2. jeweils um 19 Uhr, am 22.1., 29.1., 5.2., 12.2. und 19.2. jeweils um 11 Uhr.
Bei facebook kann man sich in einer eigenen Gruppe über alles Wichtige mit Fotos zu den Dreharbeiten informieren.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung von radio rimpar television (rrtv).

