Zeitzeugenvortrag: Fluchttunnel 57

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12. Januar 2017

Fluchttunnel 57 - Foto: Philosophische Fakultät
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Fluchttunnel 57 - Foto: Philosophische Fakultät

Geschichtlicher Faktenvortrag

Prof. em. Dr. Peter Lücker ist kein Historiker, er ist Mediziner. Entsprechend erwartet uns kein geschichtlicher Faktenvortrag über die größte Republikflucht, sondern ein lebhafter Vortrag eines beeindruckenden Mannes, der dabei war: Planung, Grabung und Flucht.

So verhalf Peter Lücker zusammen mit einigen Kommilitonen und anderen Unterstützern 57 Menschen zur Flucht aus dem Unrechtsregime der sogenannten DDR. Er hätte das nicht tun müssen, er lebte im Westen. Was waren seine Gründe einen Tunnel in den Osten zu graben, seine eigene Freiheit und sein eigenes Leben zu riskieren, um andere Menschen zu befreien?

Geschichte erlebbar machen

Dies ist eine der vielen Fragen, denen die Fachschaft mit dem Vortrag auf die Spur gehen möchte. Andererseits möchten die Fachschaft die Geschichte aus den Büchern herausholen und erlebbar machen. Der Vortrag wendet sich somit nicht nur an das fakultäre Fachpublikum, sondern an alle, die an der spannenden Geschichte hinter der Geschichte interessiert sind:

  • Finanzierung aus geheimen Fluchthilfefonds, konspirative Treffen in Ost wie West zur Planung der Flucht und schlussendlich tödliche Schüssel.

Der Vortrag und die Geschichte, die er erzählt, haben alles, was einen Hollywood-Blockbuster ausmacht. Und obwohl es mehrere filmische Reminiszenzen gibt, kennen nur wenige die Hintergründe dieser größten Republikflucht. Dank der unermüdlichen Bereitschaft von Peter Lücker, diese Geschichte zu erzählen, kann die Fachschaft zum genannten Termin folgendes Programm anbieten:

  • Nach einer kurzen Einführung folgt der Vortrag von Prof. em. Dr. med. Peter Lücker über den Fluchttunnel 57. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur ausgiebigen Diskussion.

Informationen

  • Wann: Mittwoch, 18. Januar 2017, um 19 Uhr
  • Wo: Hörsaal 1 des Philosophiegebäudes
  • Der Eintritt ist frei
  • Der Vortrag ist im Rahmen des GSIK-Programms (s. 5. 1) anrechenbar

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Philosophischen Fakultät. 

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