SPD sieht Bauzeiten in der Hadergasse als Zumutung

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16. Januar 2017

Baustelle in Schweinfurt. Symbolfoto: SWity
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Baustelle in Schweinfurt. Symbolfoto: SWity

Ewige Baustelle?

Seit knapp einem Jahr besteht die Baustelle in der Hadergasse. Sowohl Anwohner als auch Geschäftsleute werden mit den zögerlichen Baumaßnahmen konfrontiert – und machen ihren Missmut bezüglich der Dauerbaustelle sichtbar. Auch die Geschäftsführerin der SPD Stadtratsfraktion und Ortsvereinsvorsitzende der SPD Gartenstadt, Julia Stürmer, kritisiert die Verwaltungspraxis bezüglich der Organisation der Tiefbauarbeiten.

Harte Zeiten für ansässige Geschäfte

Die Auswirkungen, insbesondere auf die dort ansässigen Geschäfte, sind ruinös, so Julia Stürmer. In Gesprächen mit Geschäftsinhabern spürte sie den Unmut, der sich dort zusehends aufstaut. Insbesondere ärgerten sich viele Anwohner über die schlechte Informationspolitik seitens der Stadtverwaltung.

Schwache Besetzung an Baustelle

Bereits im Juni des vergangenen Jahres habe die Inhaberin des Cafés „Callisto“, Frau Pfister-Murbach, Oberbürgermeister Remelé darauf hingewiesen, dass die dort tätige Baufirma nur an drei Tagen wöchentlich arbeitet und das mit schwacher Besetzung von nur zwei Personen. Sie fragte: „Wie lange, glauben Sie, halten die Geschäfte dies noch aus?“ Die Antwort fiel allgemein und unverbindlich aus und es wurde lediglich allgemein versichert, dass alles getan würde, dass die Maßnahmen so schnell wie möglich durchgeführt werden.

Eingriff notwendig

Doch nun – sieben Monate später – ist noch nicht ein Gehweg komplett hergestellt und die Arbeiten gehen noch zögerlicher vonstatten. Dies ist eine Vorgehensweise, die der Innenstadt Schaden zufügt und dringend einer Änderung bedarf.

Die Stadt hat gerade auch gegenüber der Geschäftswelt eine Verantwortung dahingehend, dass durch Baumaßnahmen der Betrieb anliegender Geschäfte nur minimal belastet wird. Hier sind dringend Änderungen in der Baustellenabwicklung erforderlich, die diese schlechte Handhabung in der Vergangenheit verhindern, so Julia Stürmer.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der SPD Stadtratsfraktion. 

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