Videoüberwachung: Mögliche Stellen werden geprüft
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Würzburg erleben
27. Januar 2017

Videoüberwachung Symbolbild - Foto: Pascal Höfig
Nur zwei Gegenstimmen
WÜRZBURG. Das ging schnell. Nach dem Antrag der CSU zur Ausweitung der Videoüberwachung in der Würzburger Innenstadt, wurde am Donnerstag dieser Antrag mit nur zwei Gegenstimmen durchgewunken. Somit wurde beschlossen, dass die Verwaltung, zusammen mit der Polizei, sensible Plätze und Stellen im Stadtzentrum feststellen soll.
Auch die Kosten und mögliche rechtliche Hindernisse für eine Videoüberwachung sollen geprüft und dem Stadtrat vorgestellt werden. Noch vor der Sommerpause, sollen die Ergebnisse vorgestellt werden.
Antrag der CSU
Die Stadtratsmitglieder Rainer Schott und Aron Schuster, beide CSU, hatten einen Antrag zur Ausweitung der Videoüberwachung in der Würzburger Innenstadt an Oberbürgermeister Christian Schuchardt gestellt. Darin fordern sie einen stärkeren Einsatz von Videotechnik, um Straftäter dingfest zu machen bzw. diese direkt abzuschrecken. Bisher betreibt die Stadt Würzburg noch keine Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen.
Keine Personenüberwachung
Bei der WVV gibt es in den Bereichen Parken und ÖPNV bereits Videoüberwachung. Allerdings dient die Überwachung ausschließlich betrieblichen bzw. verkehrlichen Zwecken, nicht der Personenüberwachung.
ÖPNV-Haltestellen
Zur Überwachung des betrieblichen Ablaufs bzw. des Verkehrsablaufs sind an den zentralen Umstiegshaltestellen im städtischen ÖPNV-Netz bzw. an den Endhaltestellen Videokameras installiert, deren Signal in der Verkehrsleitstelle aufgeschaltet wird. Dies sind im Einzelnen folgende Haltestellenbereiche:
- Hauptbahnhof
- Juliuspromenade/Barbarossaplatz
- Sanderring
- Reuterstraße
- Athener Ring
- Rottenbauer
- Pestalozzistraße
- Bürgerbräu
Da die Videokameras nur verkehrlichen/betrieblichen Zwecken dienen, werden die Videosignale aber nicht aufgezeichnet.
Parkeinrichtungen
In den 16 Parkeinrichtungen in Würzburg, die von der WVV betrieben werden, werden die Ein- und Ausfahrten sowie die Kassenautomaten mit insgesamt ca. 60 Kameras videoüberwacht. An den Kassenautomaten wird die Kamera allerdings nur eingeschaltet, wenn eine Person den Info-Knopf drückt, um sich mit der Parkleitstelle verbinden zu lassen. Dies geschieht meist bei Verlust des Tickets oder Problemen mit der Schranke. Zur Unterstützung des Kunden wird dann die Kamera zugeschaltet. In den Parkhäusern selbst gibt es allerdings keine Videoüberwachung.

