Bundesverdienstkreuz am Bande für Altlandrat Leitherer

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31. Januar 2017

Mit Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet - Foto: Regierung von Unterfranken, Jeannette Mathy
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Mit Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet - Foto: Regierung von Unterfranken, Jeannette Mathy

Umfangreiches Engagement

Im Namen des Bundespräsidenten und im Beisein von Landrat Florian Töpper hat Staatssekretär Gerhard Eck Altlandrat Harald Leitherer mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Altlandrat Harald Leitherer (63) aus Schwebheim hat sich durch sein außergewöhnlich umfangreiches Engagement im kommunalpolitischen Bereich auf Gemeinde-, Landkreis- und Bezirksebene sowie beim Bayerischen Landkreistag auszeichnungswürdige Verdienste erworben.

Verschiedene Ehrenämter

Er trat 1969 in die CSU und Junge Union ein und hatte in der Folge verschiedene Ehrenämter auf örtlicher Ebene, auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene vorbildlich wahrgenommen. Insgesamt 33 Jahre lang (1980 bis 2013) war er Mitglied des CSU-Bezirksvorstands Unterfranken und hatte im Bezirksverband auch einige Zeit lang die Funktion des Schatzmeisters inne.

Darüber hinaus war er von 1978 bis 1993 Mitglied des Gemeinderates der Gemeinde Schwebheim. In dieser Zeit hat die Gemeinde als erste Gemeinde Unterfrankens eine umfassende Dorferneuerung durchgeführt und die Gewerbegebiete und Wohnbauflächen mit der notwendigen Infrastruktur ausgestattet. 1978 wurde Leitherer als jüngster Kreisrat seiner Partei in ganz Unterfranken in den Kreistag Schweinfurt gewählt und war von 1990 bis 1995 Vorsitzender der CSU-Kreistagsfraktion.

Landrat bis 2013

1995 wurde er zum Landrat des Landkreises Schweinfurt gewählt und hatte dieses Amt bis 2013 inne. Von Beginn seiner Amtszeit ist er die zukunftsorientierte Entwicklung des Landkreises und der Region mit innovativen Ideen und einer umfassenden Verwaltungsreform tatkräftig und verantwortungsvoll angegangen. Zentrale Anliegen waren ihm vor allem die Bereiche Umwelt und Energie, Schule und Bildung, die Ansiedlung von Betrieben sowie der Ausbau der Infrastruktur.

Biotonne als erste Kommune eingeführt

Als erste Kommune in Bayern hat der Landkreis Schweinfurt die Biotonne flächendeckend eingeführt und beschritt unter seiner Ägide mit der Biomüllvergärung und dem Bau der ersten Freifeld-Photovoltaikanlage bereits frühzeitig neue Wege bei der Energiegewinnung. Zahlreiche große schulische Baumaßnahmen zeugen von seinem engagierten Wirken.

Ausbau des Kreisstraßennetzes

Auch zu erwähnen ist der Ausbau des Kreisstraßennetzes und die Erstellung eines großen, flächendeckenden Radwanderwegenetzes mit einer Gesamtlänge von über tausend Kilometern. Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis Schweinfurt war ihm ebenfalls ein großes Anliegen. Beispielhaft seien hier genannt die Fusion der Kreissparkasse mit der städtischen Sparkasse sowie der Zusammenschluss im gemeinsamen Tourismus-Zweckverband. Weiterhin engagierte er sich ab 1996 innerhalb des Bayerischen Landkreistages in verschiedenen Ausschüssen und im Medienrat.

Zahlreiche Ämter

Von 2003 bis 2013 war er in diesem Kommunalen Spitzenverband Vorsitzender des Bezirksverbandes Unterfranken und gleichzeitig Mitglied im Präsidium. Schließlich war er u. a. von 1995 bis 2007 Vorsitzender des Verwaltungsrats der Kreissparkasse Schweinfurt. Nach der Fusion 2007 zur neuen Sparkasse Schweinfurt war er alle 2 Jahre im Wechsel Vorsitzender bis zum Ende seiner Amtszeit als Landrat. 1995 wurde er zum Vorsitzenden des damaligen Rettungszweckverbandes Schweinfurt gewählt.

Zudem war er seit 1997 Verwaltungsratsvorsitzender der „Geomed-Klinik Betriebs-GmbH, Gerolzhofen“, seit 1998 Verwaltungsratsvorsitzender der „Abfall- und Energie GmbH“ und seit 2000 Verwaltungsratsvorsitzender der „Kreisalten- und Pflegeheim Werneck gemeinnützige Betriebs-GmbH“. All diese Ämter hatte er bis zu seinem Ausscheiden aus dem Amt als Landrat am 31. Januar 2013 inne.

Feierstunde in Würzburg

Auch war er von 2001 bis 2010 Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung „Klinik am Steigerwald“. Von 1996 bis 2013 agierte er als stellvertretender Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes Schweinfurt und hatte in dieser Zeit für zwei Jahre auch den Vorsitz inne.

Bei der Feierstunde in der Residenz in Würzburg waren auch Schwebheims Bürgermeister Dr. Volker Karb sowie der frühere stellvertretende Landrat Paul Heuler zugegen, um Harald Leitherer zu seiner besonderen Auszeichnung zu gratulieren.

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Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Landratsamt Schweinfurt. 

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