Studie: Geringes Verkehrsaufkommen in Schweinfurt

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Würzburg erleben

23. Februar 2017

Stau auf der Autobahn. Symbolfoto: Pascal Höfig
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Stau auf der Autobahn. Symbolfoto: Pascal Höfig

Verkehrsreichsten Städte gekürt

Das globale Unternehmen INRIX hat die Traffic Scorecard 2016 veröffentlicht und damit die verkehrs- und staureichsten Städte gekürt. Bei der Studie wurde das weltweite Verkehrsaufkommen in über 38 Länder analysiert. In Deutschland untersuchte man 62 Städte.

Einseitige Sperrung der Maxbrücke

Hierbei wurden sowohl die Stunden, die ein Pendler im vergangenen Jahr im Stau verbrachte, als auch die durch die Staus entstandenen Kosten betrachtet. Auch Schweinfurt wurde hinsichtlich des Verkehrs untersucht. Im deutschlandweiten Vergleich liegt unser Städtchen am Main auf Platz 54.

Schweinfurt auf Platz 54

In Schweinfurt verbrachten die Autofahrer im vergangenen Jahr durchschnittlich 11 Stunden im Stau, dies liegt 19 Stunden unter dem deutschlandweiten Schnitt von 30 Stunden. Aufgrund des Verkehrsaufkommen trug jeder Autofahrer im vergangenen Jahr 767 Euro an Kosten, was einer Gesamtsumme von 20 Millionen Euro für ganz Schweinfurt entspricht. Lediglich acht der untersuchten Städte weisen ein noch geringeres Verkehrsaufkommen auf, zum Beispiel Fulda, Flensburg oder Gera.

Stau-Hochburg ist München

Auf den ersten Platz der Studie hat es unsere Landeshauptstadt München geschafft. Laut der Scorecard standen die Münchner Autofahrer im letzten Jahr während der Hauptverkehrszeiten im Schnitt 49 Stunden im Stau. Dies verursachte über 2.400 Euro pro Fahrer (entspricht zwei Milliarden Euro für ganz München). Unter den Top 20 sind noch zwei weitere bayerische Städte: Würzburg auf dem elften Platz und Nürnberg auf Platz 15. Weltweit befindet sich Deutschland laut INRIX übrigens auf Platz fünf der verkehrsreichsten entwickelten Länder, auf europäischer Ebene belegt es den vierten Platz.

DB Regio statt Stau

Wer dennoch keine Lust auf zähfließenden Verkehr und Staus hat, kann auf öffentliche Verkehrsmittel und die DB Regio zurückgreifen. Mainfrankenbahn und Main-Spessart-Express bieten beispielsweise auf allen Linien zahlreiche Verbindungen an: viele Orte sind ganztägig im Halbstundentakt am Schienennetz der Bahn angebunden. Weitere Gemeinden haben mindestens stündliche Anbindung. Mit dem VVM-Jahres-Abo kann man dabei noch ordentlich sparen, man zahlt nur 10 Monate, fährt aber 12 Monate. Zudem entfällt das lästige Anstehen an Verkaufsstellen, die Bezahlung erfolgt per Lastschrift.

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