Betrunkene Autofahrerin rast in Schlangenlinien über A3 und A7

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Würzburg erleben

28. Februar 2017

Symbolfoto: Pascal Höfig
KontrolleA3-13

Symbolfoto: Pascal Höfig

1,86 Promille Atemalkohol

WÜRZBURG / HAMMELBURG. Glimpflich ausgegangen ist die Schlangenlinienfahrt einer betrunkenen Autofahrerin auf den Autobahnen A 3 und A 7 zwischen Würzburg und Hammelburg.

Gegen 15:40 Uhr meldete ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer einen Unfall auf der Heidingsfelder Autobahnbrücke der Polizei. Er teilte mit, dass ein VW Passat einen Lkw seitlich „gerammt“ habe und in Richtung Nürnberg weitergefahren sei. Auch der Lkw habe seine Fahrt fortgesetzt.

Zeitweise mit hoher Geschwindigkeit

Der Zeuge folgte dem Passat in sicherer Entfernung. Dabei beobachtete er, wie der Wagen, der von einer Frau gesteuert wurde, von der A 3 auf die A 7 in Richtung Schweinfurt abbog. Die Frau rauschte zeitweise mit hoher Geschwindigkeit auch durch Baustellenbereiche und nur knapp an anderen Fahrzeugen vorbei.

Auf der A 7 gelang es dann Beamten der Polizeiinspektion Hammelburg das auf der rechten Seite beschädigte Fahrzeug zu stoppen und die gefährliche Fahrt zu beenden.

Beim ersten Kontakt mit der 37-jährigen Fahrerin hatten die Polizisten den Verdacht, dass sie unter Alkoholeinfluss stand. Ein Test bestätigte dies und zeigte einen Wert von 1,86 Promille Atemalkohol an. Eine Blutentnahme folgte.

Ihren Führerschein hatte die Frau nicht dabei. Sonst hätten ihn die Beamten sofort sichergestellt. Trotzdem darf die Frau aus dem Raum Bad Kissingen vorerst kein Kraftfahrzeug mehr führen.

Die weitere Sachbearbeitung übernahmen zuständigkeitshalber Beamte der VPI Würzburg-Biebelried. Ob an dem Lkw, der während der Fahrt touchiert worden war, ein Schaden entstanden ist, muss noch ermittelt werden. Gegen die Frau wurde unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol eingeleitet.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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