Winterdienst hatte bislang 61 Einsätze
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1. März 2017

Neues Fahrzeug für Winterdiensteinsätze. Foto: LRA SW, Tobias Gößmann
Weniger Salz-Verbrauch als im Vorjahr
Der Winter neigt sich dem Ende entgegen, da kann auch Norbert Müller, der Leiter des Kreisbauhofs des Landkreises Schweinfurt, allmählich Bilanz ziehen: Mit bislang 61 Einsätzen hatten er und seine 17 Winterdienst-Mitarbeiter in etwa so viele Einsätze wie auch in den Vorjahren.
„Im vergangenen Winter hatten wir am Ende insgesamt 72 Einsätze. Doch noch ist die kalte Jahreszeit ja nicht ganz vorbei. Es kann gut sein, dass wir in den kommenden Tagen noch ein paar Mal ausrücken müssen“, resümiert Norbert Müller.
1306 Arbeitsstunden
Bei den 61 Einsätzen kamen bislang 1306 Arbeitsstunden zusammen. Das sind schon jetzt etwas mehr Einsatzstunden als im Winter davor (2015/2016: 1234 Stunden). Der Grund sind die vielen Tage mit Temperaturen um den Gefrierpunkt. „Dann ist die Gefahr von Straßenglätte besonders groß. Dementsprechend sind wir dann auch besonders viel im Einsatz“, berichtet Müller.
Über 200 Tonnen Salz weniger
Doch viele Einsätze heißt nichts zwangsläufig auch viel Einsatz von Salz. „Bei Reifglätte müssen wir zwar häufig fahren, brauchen bei den Temperaturen aber nicht ganz so viel Salz“, so Müller. Bislang hat der Winterdienst des Landkreises etwa 1122 Tonnen Salz für rund 86.000 Euro verbraucht. Den Winter zuvor 2015/2016 lag der Verbrauch am Ende bei insgesamt 1362 Tonnen.
Neues Riesenstreufahrzeug
Fahrzeugtechnisch waren und sind Müller und sein Team für die Winterdiensteinsätze bestens gerüstet. Ein neues Riesenstreufahrzeug ist der ganze Stolz des Kreisbauhofs. Für 188.000 Euro hatte der Landkreis dieses neben einem Kontrollfahrzeug und einem Anhänger im vergangenen Jahr angeschafft.
Doch moderne Fahrzeuge hin oder her, bei Fahrten in der Nacht, bei Schnee und Glätte ist auch bei Müllers Mitarbeitern vor allem Vorsicht gefragt. „Auch in diesem Winter sind bislang alle unfallfrei von ihren Fahrten wieder zurückkehrt. Das ist das Wichtigste“, betont auch Landrat Florian Töpper.
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Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Landratsamt Schweinfurt.


