Katzen in Not suchen ein vorübergehendes Zuhause
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2. März 2017

Ein Kätzchen genießt die Ruhe. Symbolfoto: Harald Reuther
„Zum Wohle der Tiere“
Bei der Tierhilfe Schweinfurt – Katzenschutz in Unterfranken e.V. gehen regelmäßig Notrufe ein, die ausgesetzte Katzen melden. Die Tiere haben weder einen warmen Unterschlupf, noch bekommen sie regelmäßig Futter. Die Tierhilfe setzt sich für die Kätzchen ein, die sonst kaum eine Überlebenschance haben – hauptsächlich im Rahmen der tierärztlichen Versorgung, Kastration und Futtergabe. Auf seiner Facebookseite sucht der Verein nun nach Unterstützung in Form von vorübergehenden Pflegestellen im Umkreis von rund 50 Kilometern um Schweinfurt.
Was bedeutet Pflegestelle?
Eine Pflegestelle ist eine vorübergehende Bleibe für die in Not geratenen Tiere, auf dem Weg in ein neues und besseres Zuhause. Wer sich dafür entscheidet, den Verein mit einer Pflegestelle zu unterstützen, nimmt ein oder mehrere Kätzchen bei sich auf und betreut sie, bis letztendlich ein neuer Besitzer gefunden wird. Da die Tiere häufig verängstigt oder nicht völlig gesund sind, wäre ein separates Zimmer anfänglich wichtig, zum Beispiel das Bad.
Aktuell sind „nur“ rund 30 Katzen in der Obhut der Tierhilfe, die Anzahl ändert sich aber täglich. „Sobald die Katzenbabyschwemme in Mai/Juni jedoch wieder los geht leben ca. 60-70 Katzen bei uns im Verein auf Pflegestellen“, erklärt uns der Verein auf Anfrage.
Das sollte man mitbringen
Alle, die sich als Pflegestelle anbieten, sollten in erster Linie ein Herz für die Tiere haben. Weiterhin ist Zeit zum Spielen, Beobachten und Füttern wichtig. Da nicht jede Katze sofort ein neues Zuhause findet, ist laut des Facebook-Postings etwas Ausdauer ebenfalls angesagt. Für evtl. Tierarztbesuche, z.B. zur Impfung bei den Vertragstierärzten des Vereins (Kosten übernimmt die Tierhilfe), ist Mobilität von Vorteil.
Der Verein wird rein aus Spenden finanziert und darum dankbar, wenn Futter, Streu und Co. von der Pflegestelle übernommen werden kann. Allerdings ist dies keine Voraussetzung. Eine Pflegestelle basiert auf ehrenamtlicher Basis, eine Vergütung kann der Verein nicht stemmen und ist zudem nicht erlaubt. Alle, die langfristig als Pflegestelle unterstützen möchten und sich dies gut überlegt haben, können sich unter vorstand@tierhilfe-sw.de melden. Wenn einem das Kätzchen während der Pflegezeit ans Herz gewachsen ist, ist selbstverständlich auch eine anschließende „Adoption“ möglich.
Bedingungen zur Übernahme von Katzen
Wenn ein neuer Besitzer oder die Pflegestelle ein Kätzchen fest übernehmen möchte, gelten folgende Bedingungen: Es werden keine Tiere alleine ausschließlich zur Haltung in der Wohnung vermittelt. Außer sie vertragen sich nicht mit anderen Tieren. Zudem ist ein Schutzvertrag und eine Schutzgebühr fällig. Auf der Facebook-Seite des Vereins findet man weitere Informationen und dort werden auch regelmäßig die Katzen vorgestellt, die ein neues Zuhause suchen.
Schweinfurt, was geht?
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