Der Cornet kehrt zurück nach Würzburg
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Würzburg erleben
3. März 2017

Die „Cornet“-Schauspieler in einem Turmzimmer der Festung. Foto: Verleih
Welturaufführung
Laut einem Artikel der Mainpost wurde der Farbfilm „der Cornet“ auf der Festung Marienberg mit Weltstars und Statisten aus Würzburg vor circa sechs Jahrzehnten gedreht. Uraufgeführt wurde das Stück im CC-Kino, gefolgt von einer großen Premierenfeier im Museum der Festung. Jetzt am 5. März 2017 kommt das Stück wieder nach Würzburg ins Central, so die Mainpost in ihrem Artikel.
Hintergrund
Im Artikel der Mainpost wird deutlich, dass der Film auf der Novelle „Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ von Rainer Maria Rilke basiert. Das Werk veröffentlichte Rilke im Jahr 1906 leider wenig erfolgreich. Daraufhin erschien die Novelle 1912 als eines der ersten Bücher in der Insel Bücherei, so die Mainpost.
Inhalt
Sowohl der Film als auch das Buch thematisieren den Angriff der Türken im Jahr 1660 auf das Schloss Zathmar in Ungarn. Um das Schloss zu verteidigen, schickt der alte General Graf Spork drei Botschafter an den Freiherrn von Pirovano los, da dieser das Schloss mit seinem Gefolge verteidigen vermag. Unter den drei berittenen Botschaftern meldete sich auch Cornet Christoph Rilke freiwillig und trifft daraufhin beim sterbenden Freiherrn ein.
Wie durch ein Wunder weckt die bevorstehende Gefahr neuen Lebensmut und Kraft in ihm und so vermag er seine Gefolgschaft Richtung Schloss Zathmar zu führen. Die bevorstehende Schlacht wird bitterlich, grausam und Cornet Christoph Rilke erliegt nach einer gemeinsamen Nacht mit einer Schlossfrau dem Tot, so der Artikel der Mainpost.
Filmdreh
In dem Artikel der Mainpost wird deutlich, dass für den Dreh des Filmes kein Atelierbau vorgenommen wurde. Insgesamt wurden für den Film 196 Pferde, 2.000 Schauspieler und Statisten auf die Festung Marienberg gebracht, um dort den Sommer 1955 zu verbringen. Räume, die dem Krieg zum Opfer gefallen waren, restaurierte die Filmcrew vor Ort und ermöglichte somit durch ein 40 Meter hohes Stahlgerüst die Liebesszene Cornets im Turmzimmer.
Der Regisseur und Drehbuchautor Walter Reisch schaffte es aus der kurzen Novelle eine über 130 Einstellungen lange Filmhandlung zu kreieren. Dies gelang, indem er den Film mit neuen ausgedachten Szenen füllte und somit die berühmten leeren Flächen des Buches eigens gestaltete, so die Mainpost.
Termine
Unter der Reihe der besonderen Filme läuft „Der Cornet“ am Sonntag, den 5. März, um 11 Uhr im Central im Bürgerbräu. Zudem findet aufgrund des großen Interesses noch eine weitere Vorstellung, am Sonntag um 13:30 Uhr, statt. Reservierung ist unter der Telefonnummer (0931) 78011055 möglich.
Der Artikel beruht auf Informationen der Mainpost und Roland Flade.

