Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen
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Würzburg erleben
6. März 2017

Ein Streifenwagen der Polizei - Foto: Pascal Höfig
19-Jähriger leistet Widerstand
ASCHAFFENBURG. In der Nacht zum Sonntag ist es in der Würzburger Straße zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Drei Beteiligte erlitten teilweise nicht unerhebliche Verletzungen und kamen ins Krankenhaus. Ein 19-Jähriger versuchte Polizeibeamte zu verletzen und bedrohte sie, woraufhin er in Gewahrsam genommen wurde.
Gegen 01.20 Uhr waren Zeugen in der Würzburger Straße, etwa auf Höhe der Spessartstraße, auf die tätliche Auseinandersetzung aufmerksam geworden. Sie alarmierten die Polizei und hielten einen der Beteiligten fest. Vor Ort trafen die Beamten letztlich zwei 19-Jährige und einen 27-Jährigen an, die offensichtlich an der Auseinandersetzung beteiligt waren.
Ein Verletzter durch Schnitte
Alle drei waren verletzt und wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert. Einer wies Schnittwunden auf. Wie diese entstanden sind ist derzeit noch unklar. Eine Glasflasche könnte dabei eine Rolle gespielt haben.
Die anderen Beteiligten waren flüchtig und konnten im Zuge der Fahndung nicht mehr angetroffen werden. Gegen alle drei wurden Strafverfahren wegen des Verdachts von Körperverletzungsdelikten eingeleitet. Nachdem sie alkoholisiert waren, mussten sie sich auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme gefallen lassen.
Den 19-Jährigen erwartet ebenso ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Er hatte sich erst im Klinikum aggressiv verhalten und dann Einsatzkräfte der Polizei bedroht, beleidigt und versucht sie mit Kopfstößen zu verletzen. Die Nacht endete für ihn in einer Haftzelle.
Polizei sucht Zeugen
Nachdem der genaue Ablauf der Auseinandersetzung und die Identität mehrerer Beteiligter noch unklar ist, bittet die Polizei um Hinweise von Zeugen, die auf die Situation aufmerksam wurden. Anrufe bitte an die Polizeiinspektion Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-2230.
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

