Erste Stellungnahme zur Perspektive der Sammlung Gerlinger

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Würzburg erleben

9. März 2017

Prof. Hermann Gerlinger vor Karl Schmidt-Rottluffs Gemäldes „Rote Düne“ von 1913. Foto: Peter Endig dpa/lah/lby
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Prof. Hermann Gerlinger vor Karl Schmidt-Rottluffs Gemäldes „Rote Düne“ von 1913. Foto: Peter Endig dpa/lah/lby

Eine der bedeutendsten Sammlungen

Laut eines Artikels des Bayerischen Rundfunks gehört die 1000 Werke große Sammlung des Ehepaars Gerlinger mit zu den bedeutendsten Privatsammlungen weltweit. Die 1905 in Dresden gegründete Künstlergruppe „Brücke“, bestehend aus Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff, allesamt Architekturstudenten, gingen durch ihren expressionistischen Stil in die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts ein. Deshalb finden sich zahlreiche Zeichnungen, Aquarelle und Gemälde der Künstlergruppe in der Sammlung wieder, so der Bayerische Rundfunk.

Leihvertrag über 10. Jahre

Da die Museen in Würzburg aktuell keine geeigneten Räumlichkeiten für die Sammlung bieten, wird das gemeinsame Ziel verfolgt, in Würzburg im Laufe der nächsten zehn Jahre eine adäquate Unterbringungsmöglichkeit zu schaffen. Diese soll sowohl die konservatorischen Anforderungen erfüllen als auch die berühmten Werke angemessen präsentieren. Nach intensiven Gesprächen zwischen dem Ehepaar Gerlinger und den verantwortlichen Stellen zeichnet sich eine solche langfristige Perspektive ab. Insbesondere der Stimmkreisabgeordnete Oliver Jörg hat sich hier maßgeblich in die Gespräche eingebracht. Das Engagement des Freistaates wird dabei in jedem Fall von maßgeblicher Bedeutung sein.

Bis es soweit ist, wird die Sammlung Gerlinger in Buchheim / Bernried zu sehen sein. Der Leihvertrag wurde verabredungsgemäß über zehn Jahre geschlossen. „Ich freue mich sehr, dass das Ehepaar Gerlinger die Weichen so gestellt hat, dass die berühmte Sammlung langfristig in Würzburg ein zu Hause finden kann,“ sagt Oberbürgermeister Christian Schuchardt in einer ersten Stellungnahme.

Informationen

Weitere Informationen zum Vorhaben des Buchheim Museums mit der Sammlung Gerlinger sind unter https://www.buchheimmuseum.de abrufbar.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg und auf Informationen des Bayerischen Rundfunks.

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