Nach Tornado: Katastrophenfall in Kürnach ausgerufen

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Würzburg erleben

9. März 2017

Lagebesprechung vor Ort: Landrat Eberhard Nuß(Mitte) mit dem Einsatzleiter Kreisbrandrat Michael Reitzenstein (2.v.r.), Bürgermeister Thomas Eberth (2.v.l.), Paul Justice (l., Einsatzleiter Rettungsdienst) sowie dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Kürnach, Ullrich Burkard (r.). Foto: Landratsamt Würzburg
Tornado-Kuernach-(5)

Lagebesprechung vor Ort: Landrat Eberhard Nuß(Mitte) mit dem Einsatzleiter Kreisbrandrat Michael Reitzenstein (2.v.r.), Bürgermeister Thomas Eberth (2.v.l.), Paul Justice (l., Einsatzleiter Rettungsdienst) sowie dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Kürnach, Ullrich Burkard (r.). Foto: Landratsamt Würzburg

KÜRNACH. Gegen 17:00 Uhr zog heute eine Windhose über Kürnach (Landkreis Würzburg). Der Tornado beschädigte 53 Häuser zu Teil schwer.

Rund 130 Einsatzkräfte vor Ort

Derzeit sind rund 130 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Würzburg, der Berufsfeuerwehr Würzburg, der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg sowie der Rettungsdienste im Einsatz; als örtlicher Einsatzleiter ist Kreisbrandrat Michael Reitzenstein installiert und koordiniert die Sicherungsmaßnahmen.

Die Hilfskräfte arbeiten an der Sicherung der abgedeckten Häuser und versuchen die Dächer notdürftig abzudichten.

Katastrophenfall festgestellt

Landrat Eberhard Nuß ist vor Ort und hat den Katastrophenfall nach Artikel 4 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes festgestellt.

Die Regierung von Unterfranken ist informiert und hat den K-Fall bestätigt. Auch der Kürnacher MdL Manfred Ländner hat sich vor Ort ein Bild der Schadenslage gemacht.

„Es ist wirklich ein Glücksfall, dass niemand verletzt wurde“

Landrat Eberhard Nuß: „Es ist unglaublich, welchen Schaden der Tornado so örtlich begrenzt anrichten konnte.

Es ist wirklich ein Glücksfall, dass niemand verletzt wurde. Ich danke schon jetzt allen Hilfskräften und Helfern, die heute Abend und sicher auch noch die Nacht durch versuchen, dass sich der Schaden nicht noch weiter verschlimmert für die betroffenen Menschen.

Ihnen gehört mein Mitgefühl an diesem Schreckensabend, und ich versichere, dass der Landkreis die Gemeinde Kürnach bei der Schadensregulierung nicht im Stich lassen wird.“

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Landratsamt Würzburg.


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