Lkw-Fahrer schläft ein: Neun Pkw auf A3 beschädigt
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Würzburg erleben
10. März 2017

Autobahn bei Nacht. Symbolbild: Pascal Höfig
Lasterfahrer fährt in Baustelle
WÜRZBURG. Am Donnerstagabend hat ein übermüdeter Lasterfahrer die Absperrung einer Baustelle auf der A 3 umgefahren. Auf die Fahrbahn geschleuderte Teile beschädigten mehrere Pkw. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 40.000 Euro. Verletzt wurde zum Glück niemand.
In Absperrung gekracht
Gegen 21:15 Uhr befuhr ein 42-jähriger Kraftfahrer mit seinem Autotransporter die A 3 in Richtung Frankfurt. Anstatt auf der Brücke bei Randersacker den im Baustellenbereich nach links führenden Fahrstreifen zu folgen, fuhr er geradeaus weiter und krachte in die Absperrung. Zerstörte Schilder und Warnbaken verteilten sich auf allen drei Fahrstreifen.
Neun Autofahrer aus Bayern, Baden-Württemberg und Hessen konnten in der Dunkelheit den Trümmern nicht ausweichen und fuhren darüber. Danach war an den meisten der beteiligten Fahrzeuge mindesten ein Reifen platt und sie mussten abgeschleppt werden. Auch der Lkw war im Frontbereich erheblich beschädigt worden und nicht mehr fahrbereit. Alle Fahrer kamen mit dem Schrecken davon.
Am Steuer eingeschlafen
Nach dem Grund seines Fahrfehlers befragt, räumte der Lasterfahrer gegenüber den Polizeibeamten ein, am Steuer eingeschlafen gewesen zu sein.
Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Da er keinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren hundert Euro an.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

