Leonhard Frank – Lebenszeichen aus dem Exil
Anzeige
Würzburg erleben
13. März 2017

Städtisches Museum Kitzingen. Foto: Städtisches Museum Kitzingen
Bekannter Schriftsteller
Leonhard Frank gehörte bis 1945 zu den bekanntesten Schriftstellern seiner Zeit: politisch, pazifistisch, psychologisch und alles andere als konservativ. Noch heute lesen sich seine Bücher wie ein Weckruf. Lange Zeit wusste man wenig Biografisches über den Autoren, der überlebte, weil er vor Hitler fliehen konnte.
In der Ausstellung wird anhand von Forschungsfunden der Lebensabschnitt Leonhard Franks zwischen 1937 und 1950 im Ausland nachgezeichnet und illustriert. Es wird sein Netzwerk dargestellt und die Schwierigkeiten aufgezeigt, mit denen Exil-Schriftsteller zu kämpfen hatten – und bis heute haben.
Sonderausstellung
Die Ausstellung wurde konzipiert von Michael Henke, dem 1. Vorsitzenden der Leonhard Frank Gesellschaft e.V., und Ricarda A. Truchseß, Museologie, Universität Würzburg. Es handelt sich um eine Kooperation des Städtischen Museums Kitzingen mit der Leonhard Frank Gesellschaft Würzburg e.V. und der Professur für Museologie an der Universität Würzburg. Die Ausstellung ist vom 10. März bis zum 31. Mai im Städtischen Museums Kitzingen zu besichtigen.
Begleitprogramm:
21. März, 28. März, 11. April, 2. Mai, 25. Mai, „Schweizer Frauen-Liebe- und Leben-Roman“: Mathilde. Michael Henke liest in entspannter Atmosphäre im Kaffee-Ecke im 1. OG, um 16.00 Uhr, der Eintritt ist frei!
Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Städtischen Museums Kitzingen.

