Kitzingen: Raubüberfall war frei erfunden

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Würzburg erleben

14. März 2017

Symbolfoto Polizei. Foto: Pascal Höfig
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Symbolfoto Polizei. Foto: Pascal Höfig

Ermittlungen gegen 22-Jährigen

KITZINGEN. Die Kriminalpolizei Würzburg hat gegen einen 22-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat eingeleitet. Der Mann hatte angegeben, in der Nacht zum 19. Oktober 2016 in Kitzingen überfallen und beraubt worden zu sein. Inzwischen steht fest, dass sich der angebliche Überfall so nicht ereignet haben kann.

Angegriffen und beraubt

Wie bereits im vergangenen Jahr berichtet, war der 22-Jährige in der Nacht zum 19. Oktober zu Fuß am Durchgang von der Oberen Bachgasse kommend zur Kaiserstraße unterwegs.

Er gab an, gegen 00.20 Uhr auf vier bis fünf Männer getroffen zu sein. Er sei aus der Gruppe heraus angesprochen und in der Folge tätlich angegangen und verletzt worden. Dabei seien ihm zehn Euro Bargeld entwendet worden.

Nachdem eine Fahndung nach den Tätern ergebnislos verlaufen war, übernahm die Kriminalpolizei Würzburg die weiteren Ermittlungen. Dabei ergaben sich Zweifel an dem geschilderten Tathergang.

Inzwischen deutet alles darauf hin, dass der 22-Jährige den Raubüberfall frei erfunden hatte. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat ermittelt.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.


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