In Fernbus: Zoll entdeckt ein Kilogramm Marihuana
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Würzburg erleben
23. März 2017

Koffer mit doppeltem Boden Bildquelle: Bundeszollverwaltung
Drogenschmuggler in U-Haft
DETTELBACH. Mit einer fünftägigen Kontrollmaßnahme auf der A 3 bei Dettelbach prüfte die Kontrolleinheit Verkehrswege des Zolls in Bamberg vorwiegend Fernbusse. Insgesamt fünf Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz leiteten die Zöllner ein.
Eines dieser Verfahren mündete am frühen Freitagmorgen in der Festnahme eines Reisenden, der sich auf dem Weg von Amsterdam nach Wien befand. Bei der Gepäckkontrolle der Fahrgäste erkannten die Zöllner bereits auf dem Röntgenbild drei Pakete, die in einem doppelten Boden eines Koffers versteckt waren.
Ein Kilogramm Marihuana
Die mit Klebeband umwickelten Drogenpäckchen enthielten insgesamt rund ein Kilogramm Marihuana. Der Besitzer des Koffers, ein 47-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in Großbritannien, wurde festgenommen. Der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Würzburg ordnete für den Drogenschmuggler Untersuchungshaft an.
Außerdem konnte die Kontrolleinheit Verkehrswege verschiedene Verstöße nach dem Aufenthaltsrecht feststellen (abgelaufene Duldung, die Überprüfung von Ausweisdokumenten im Rahmen einer Sachfahndung, eine Ingewahrsamnahme im Zuge einer Schengen-Ausschreibung, ein räumlicher Aufenthaltsverstoß), die an die zuständige Staatsanwaltschaft oder Landespolizeibehörden zur weiteren Fallbearbeitung abgegeben wurden. Der Zoll kontrollierte insgesamt 22 Fernbusse und 660 Personen.
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Hauptzollamt Schweinfurt.
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