Alte Mainbrücke: Spaß haben – aber Rücksicht nehmen
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Katharina Kraus
25. März 2017

Das Schild "Zu viel Leut, da schieb ich heut" an der Alten Mainbrücke. Foto: Pascal Höfig
Mit dem Schild „Zu viel Leut, da schieb ich heut“ an der Alten Mainbrücke wirbt die Stadt Würzburg auf freundliche Art für mehr
Miteinander von Radfahrern und Fußgängern beziehungsweise Liebhabern des Brückenschoppens. Immer wieder kommt es zu Gefährdungen und Beinahe-Unfällen auf der Brücke, wenn schnelle Radfahrer durch die Fußgängermengen preschen.
Teil des Main-Radweges
Dies passiert nicht nur im Bereich der Außengastronomie. Die Brücke ist Teil des überregional beliebten Main-Radweges und damit auch Radstrecke. Es genießen neben vielen Einheimischen auch Touristen mitten auf der Brücke mit Festungsblick einen Schoppen fränkischen Weins, auch wenn Fußwege an den Seiten verlaufen und Auskragungen vorhanden sind. Die Brücke ist im Übrigen als Fußgängerzone ausgeschildert.
Rücksichtnahmegebot für beide Seiten
Das Rücksichtnahmegebot gilt natürlich für alle Nutzer. Das Problem ist jedoch, dass viele ortsunkundige Touristen zu Fuß oder auf dem Rad die Brücke das erste Mal nutzen und eine mögliche Gefahrensituation nicht erkennen. Das Rücksichtnahmegebot richtet sich auch an die Schoppenfetzer. Hier werden wieder Sensibilisierungsmaßnahmen in Absprache mit dem Wirt getroffen. Auch die Präsenz des VüD wird zum Saisonstart wieder verstärkt. Mit diesem Schild bittet die Stadt Würzburg während einer Testphase die schnellsten Verkehrsteilnehmer um mehr Rücksicht auf der Alten Mainbrücke. Wenn sich die Beschilderung bewährt, bleibt sie, ansonsten wird sie überarbeitet.
Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

