Lebensgefahr: Finger weg von Fundmunition
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Würzburg erleben
27. März 2017

37mm-Geschoss. Foto: Polizei
Vorsicht beim Fund von Munition
UNTERFRANKEN. Sei es im Zuge von Bauarbeiten, einer gezielten Überprüfung oder purer Zufall. Dass es immer wieder auch in Unterfranken zum Auffinden von Altlasten aus dem 2. Weltkrieg kommt ist hinlänglich bekannt. Aus gegebenem Anlass warnt die Polizei jedoch dringend davor, die hochgefährlichen Gegenstände anzufassen oder gar selbst zu transportieren.
Verdächtigen Gegenstand gesichtet
Am Sonntagnachmittag meldete sich ein Hobbyarchäologe bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken. Er war kurz vor 14 Uhr auf einem Feld bei Bütthard im Landkreis Würzburg zu Fuß unterwegs und am Boden auf einen verdächtigen Gegenstand aufmerksam geworden. Nach einer näheren Überprüfung erkannte der Mann, dass es sich um Munition handelt, nahm diese an sich und deponierte sie an einem Baum.
Nicht anfassen oder aufheben
Ohne jeden Vorwurf hatte der Finder nur Gutes im Sinne und wollte die Munition sicher ablegen. Problematisch und als akut lebensgefährlich bezeichnen allerdings Fachleute das Anfassen oder gar Aufheben von Fundmunition. Absolut richtig hingegen macht man alles, wenn man sofort die Polizei über Notruf 110 alarmiert. Die Beamtinnen und Beamten kümmern sich dann selbst vor Ort um die fachliche Einstufung des Gegenstandes.
Amerikanische Panzergranate
So auch letztlich im Fall vom Sonntag. Anhand von Lichtbildern identifizierten die Spezialisten vom Kampfmittelräumdienst die Munition als amerikanische Panzergranate, deren Entschärfung in Form einer Sprengung gegen 17.30 Uhr vor Ort problemlos erfolgte.
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.
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