Bei Personenkontrolle ausgerastet: 26-Jähriger dreht durch
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Würzburg erleben
3. April 2017

Festnahme eines Tatverdächtigen. Symbolfoto: Pascal Höfig
Landsmann und Bundespolizisten attackiert
WÜRZBURG. Während einer Personenkontrolle ist heute Mittag im Hauptbahnhof Würzburg ein 26-Jähriger völlig ausgerastet. Der Mann trat um sich und griff anschließend in der Dienstelle Bundespolizisten mit Faustschlägen an. Auf Anordnung des Staatsanwalts wird er deswegen morgen dem Haftrichter vorgeführt.
Zivilfahnder der Bundespolizei wollten heute gegen 11:20 Uhr im Würzburger Hauptbahnhof einen 26-jährigen Mann kontrollieren. Während der Personalienüberprüfung versuchte der syrische Staatsbürger mehrmals sich der Kontrolle zu entziehen und schrie laut um sich.
Zu Boden gebracht
Ein Landsmann des 26-Jährigen, der zufällig auf die Situation aufmerksam wurde, versuchte deeskalierend auf den Mann einzureden und bot sich den Beamten als Dolmetscher an. Daraufhin trat der 26-Jährige seinem Landsmann ansatzlos in den Rücken und musste von den Bundespolizisten zu Boden gebracht, gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden.
Im Gewahrsamsbereich der Bundespolizeiinspektion sollte der Syrer anschließend nach gefährlichen Gegenständen durchsucht werden. Unvermittelt attackierte der Mann die durchsuchenden Beamten mit Faustschlägen. Diesen gelang es den Angriff abzuwehren, ohne sich dabei zu verletzen, und den Angreifer erneut unter Kontrolle zu bringen.
Aufgrund der im Raum stehenden Straftaten (u.a. Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte) wurde die Würzburger Staatsanwaltschaft kontaktiert, die beim Amtsgericht einen Antrag auf Untersuchungshaft stellte.
Da diesem Antrag stattgegeben wurde, wird der Syrer – der in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügt und lediglich in den Niederlanden ein Asylverfahren erfolgreich durchlaufen hat – am morgigen Tag dem Haftrichter vorgeführt.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

