Dinge, die Würzburger niemals sagen (Teil 2)
Anzeige
Katharina Kraus
19. April 2017

Wolken über Festung und Main. Foto: Pascal Höfig
Egal ob einheimische Würzburger oder zugezogene Studis – wer in Würzburg lebt, liebt diese wunderschöne Stadt am Main mit oder gerade trotz all ihrer Eigenarten. Dennoch sind wir uns sicher, so manche Sätze wird ein echter Würzburger wohl kaum oder sogar niemals aussprechen. Vor einiger Zeit haben wir schon mal ein paar Aussagen zusammengestellt, hier nun Teil 2. Und Achtung: Natürlich dürfen die Sätze nicht ganz so bier- äh Pardon – weinernst genommen werden!
„Die Bauarbeiten in der Kaiserstraße gehen ziemlich schnell voran.“
Wenn es um das Thema Baustellen geht, haben sicher alle Würzburger was zu erzählen. Egal ob es mal wieder um eine aufgerissene Straße oder eben die Großbaustelle in der Kaiserstraße geht. Hier wird nun schon seit Sommer 2014 gebaut und alle Würzburger, v.a. diese, die täglich durch die halbfertige Straße müssen, werden hörbar aufatmen, wenn hier endlich keine Bauabsperrungen mehr zu sehen sind. Vor Kurzem wurde übrigens zur „Halbzeit“ ein Baustellenfest gefeiert. Man kann also gespannt sein, wann die Bagger abrücken.
„Würzburg ist voll die fahrradfreundliche Stadt.“
Fahrradfahren und Würzburg passt für viele einfach überhaupt nicht zusammen. Zu wenig Radwege und wo es dann welche gibt, stehen weintrinkende Fußgänger im Weg. Auch sonst wird oft über die Qualität und v.a. auch Quantität der Radwege geschimpft. Ginge es nach ADFC und Co. müsste eine Stadt wie Würzburg, die noch dazu viele radfahrende Studenten beheimatet, ein viel besser ausgebautes Radverkehrsnetz haben.
„Es gibt viel zu viele freie Parkplätze in Würzburg.“
Parken in Würzburg? Für viele Autofahrer ein Ding der Unmöglichkeit und ein fortwährendes Diskussionsthema. Parkhäuser gibt es zwar ein paar aber wie sieht es mit oberirdischen Parkplätzen in der Innenstadt aus?
Auch viele Innenstadtbewohner müssen sich täglich der Herausforderung stellen, nicht gerade 10 Kilometer von der Haustür entfernt einen passenden Parkplatz für das Auto zu finden.
„Lasst uns die Tram nehmen!“
Wie jetzt, was ist bitte der/die/das Tram? Das bringen vielleicht Zugezogene von jenseits des Weißwurstäquators über die Lippen aber in Würzburg heißen die Gefährte auf Schienen „Straba“ und nicht anders. Auch Straßenbahn hört man in unserer schönen Stadt nur selten aber den Begriff „Straba“ kennt hier jedes Kind.
„Diese Burg muss eindeutig die Würzburg sein!“
Burg auf dem Berg – klar, muss wohl die „Würzburg“ sein! Wie soll das Gebäude hoch über der gleichnamigen Stadt sonst auch heißen? Touristen mag das vielleicht nicht ganz klar sein aber jedem Würzburger ist bekannt, dass es sich bei dieser Burg natürlich um die Festung Marienberg handelt – ja genau, Marienberg und auch nicht „Marienburg“. Die ältesten erhaltenen Teile sind bereits aus dem Jahr 704.

