Mehrere Unfälle wegen Aquaplaning auf der A3
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Würzburg erleben
3. Mai 2017

Bis zu 7cm hohes Wasser auf der Strecke - Foto: Polizei
Autobahnpolizei mahnt zur Vorsicht
BEREICHE WÜRZBURG UND KITZINGEN. Am Dienstagvormittag haben mehrere Autofahrer auf der regennassen Fahrbahn der A 3 die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren, so dass es zu Unfällen – zum Glück nur mit Sachschäden – kam. Die Autobahnpolizei mahnt deshalb insbesondere bei starken Regenfällen zu einer vorsichtigen Fahrweise.
Ins Schleudern geraten
HELMSTADT, LKR. WÜRZBURG. Bei Helmstadt hatte sich auf der dreispurigen Fahrbahn in Richtung Nürnberg aufgrund des Dauerregens in einer Senke eine größere Pfütze gebildet. Eine 50-jährige Mercedes-Fahrerin war auf dem mehrere Zentimeter hohen Wasserfilm ins Schleudern geraten und gegen die Betongleitwand am Mittelstreifen geprallt. Die Frau kam mit dem Schrecken davon. Ihr Fahrzeug musste abgeschleppt werden.
Einige Zeit später geriet der BMW eines 26-jährigen Mannes auf der Wasserlache außer Kontrolle. Sein Fahrzeug drehte sich, kam gegen die Außenleitplanke, überschlug sich im Graben und blieb – wieder auf den Rädern – hinter der Leitpanke stehen. Der Fahrer blieb unverletzt.
Mehrere Verkehrseinrichtungen touchiert
MAINSTOCKHEIM, LKR. KITZINGEN. Auch am Biebelrieder Kreuz schätzte ein Autofahrer gegen 07:45 Uhr die Gefahren, die Dauerregen oder ein Regenschauer mit sich bringen kann, wohl falsch ein.
Als der 52-Jährige von der A 7 auf die Nebenfahrbahn der A 3 in Richtung Frankfurt fuhr, rutschte sein Audi auf der regennassen Fahrbahn nach links weg. Er touchierte mehrere Verkehrseinrichtungen, schoss auf dem Grünstreifen weiter und kam nach 50 Metern zurück auf die Fahrbahn.
Immer noch zu schnell für die schlechten Witterungsverhältnisse, kam er wieder nach links und beschädigte einen weiteren Leitpfosten und eine Richtungstafel. Mit seinem eingeschränkt fahrbereiten Fahrzeug konnte der unverletzt gebliebene Autofahrer gerade noch die Autobahn verlassen und zum Mainfrankenpark fahren, wo er auf die Polizei wartete.
Die Schäden an den Fahrzeugen und den Verkehrseinrichtungen schätzt die Autobahnpolizei auf über 20.000 Euro.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.
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